Rezensionen

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – BAYREUTHER FESTSPIELE (REZENSIONEN)


 Vorstellungen am 30. Juli, 3., 7., 12., 22. und 26. August 2018

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Der neue Merker von Christian Konz

BAYREUTH/ Festspiele: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

…Beim Sängerensemble ragen fast mehr die Comprimari heraus, und die Palme gebührt ohne Zweifel dem Erik, den TOMISLAV MUZEK hochemotional, belkantesk und mit subtil- perfekter Diktion zur Hauptrolle macht. Ein Tenor mit Strahlkraft in der Höhe, eleganter Phrasierung und großer Musikalität…

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PARSIFAL – BAYREUTHER FESTSPIELE (REZENSIONEN)


Vorstellungen am 26. Juli, 1., 8., 14., 19. und 25. August 2018

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BR Klassik von Antonia Goldhammer

Ein Hoch auf die Werkstatt Bayreuth

…Einen leidenden, gebrochenen, aber endlich auch wütenden Amfortas singt Thomas J. Mayer…

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TRISTAN UND ISOLDE – BAYREUTHER FESTSPIELE (REZENSIONEN)


Vorstellungen am 27. Juli, 13., 16., 20., 24. und 28. August 2018

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Süddeutsche Zeitung von Stephan Schwarz-Peters

Wagner-Wonnen

…zur Seite steht die vielgesichtige Petra Lang, mit ebensolchen Kraftreserven ausgestattet wie der Tenorpartner und dabei noch mehr Charakterdarstellerin: schlangengleich herausgezischter Zynismus im ersten Akt, samtweiches Zerfließen im zweiten, großer Abgesang im dritten – das Drama in seiner Gesamtheit…

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DIE SOLDATEN – TEATRO REAL (REZENSIONEN)


Premiere am 16. Mai 2018

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Opera Online von Thibault Vicq

Au Teatro Real, le trash sublime Die Soldaten

…La distribution, déjà épatante dans son jeu, impressionne également côté chant. La soprano colorature Susanne Elmark déploie une musicalité prodigieuse pour accompagner le destin de Marie. Elle exprime d’emblée à chacune de ses attaques moelleuses l’émotion inhérente à son rôle, et tient les longueurs dans un souffle qui jamais ne faiblit. En s’accrochant à un bel canto inespéré qui sortirait son rôle du tourment, elle révèle une couche supplémentaire à la partition de Zimmermann…

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LOHENGRIN – OPÉRA DE MARSEILLE (REZENSIONEN)


Vorstellungen am 2., 5. und 8. Mai 2018

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Ôlyrix par Florence Lethurgez

Lohengrin à Marseille, un Wagner sous le cygne du doute

…Son Ortrud, autre personnage caractérisé chez Wagner, est la mezzo-soprano Petra Lang, davantage célébrée que sa consœur lors des saluts. De fait, et avec une nécessaire et périlleuse ostentation, les extrêmes vocaux et physiques sont sollicités. Les postures et mimiques sont bien rodées, les susurrements „Was tat ich dir ?“ et imprécations „Wotan ! Freia !“, bien dosés. Le timbre a la plasticité requise, de celle qui pétrit les destins, depuis les entrailles fumantes jusqu’au sifflet perçant…

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DIE SOLDATEN (PREMIERE) – STAATSTHEATER NÜRNBERG (REZENSIONEN)


Premiere am 24. März 2018

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BR-KLASSIK von Thorsten Preuß

Mammutoper als Kammerspiel

…Susanne Elmark gestaltet den Abstieg von der naiven Bürgerstochter zur Prostituierten vor allem als inneren Abstieg. Ihre atemberaubenden, luxuriösen Koloraturen erweisen sich als Pendant zur oberflächlichen Verführungskraft der Konsumwelt, der sie schließlich erliegt…

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AIDA (PREMIERE) – NIEDERSÄCHSISCHE STAATSTHEATER HANNOVER (REZENSIONEN)

Premiere am 14. April 2018

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Opernglas von S. Mauß

Aida

…Musikalisch geriet die Aufführung grandios, und das lag an Ivan Repusic und seinem Staatsorchester. Wie sehr er diesen Klangkörper musikalisch und technisch weiterentwickelt hat, verblüfft. Bereits im vorspiel trennte er das Klangbild fast schon analytisch zwischen Streichern und Bläsern und ließ das Fugato damit mit großer Strenge und Struktur erscheinen. Im weiteren Verlauf steigerte er diesen berherzten Zugriff noch und ging dabei dynamisch oft ans Limit, was bei den erstklassigen Solisten auch ohne Kollateralschäden möglich war…

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GIACOMO PUCCINI: LA RONDINE (REZENSIONEN)

Magda | Elena Mosuc (Sopran)
Lisette | Evelin Novak (Sopran)
Yvette/Georgette | Siobhan Stagg (Sopran)
Bianca/Gabriella/A singer | Elbenita Kajtazi (Sopran)
Suzy/Lolette | Stephanie Lauricella (Mezzosopran)
Ruggero | Yosep Kang (Tenor)
Prunier | Álvaro Zambrano (Tenor)
Rambaldo | Jan-Hendrik Rootering (Bassbariton)
Chor des Bayerischen Rundfunks
Münchner Rundfunkorchester | Ivan Repušić

rec. live, Prinzregententheater, München, 2015
CPO 555 075-2 [66:59 + 33:20]

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Culturale GB Opera von Giordano Cavagnino (9. Juni 2018)

Giacomo Puccini (1858 – 1924): “La rondine” (1916)

…In questo clima di nuovo interesse per “La rondine” rientra anche l’esecuzione monacense del 2015 registrata dall’etichetta CPO con un suono di qualità spettacolare per una registrazione dal vivo. Alla guida dei sempre validi complessi della Radio di Monaco è stato chiamato il giovane direttore croato Ivan Repušić, autore di una prestazione di notevole interesse. Repušić guarda al lavoro pucciniano con una sensibilità mittel-europea quasi a recuperare l’originaria destinazione viennese. Una visione che sa sfruttare i ritmi danzanti che dominano i primi due atti – e in primis sua maestà il walzer – non come semplice elemento di ambiente sonoro ma come preciso strumento narrativo secondo un’ottica prettamente viennese ma non impropria a questa scrittura. Repušić, inoltre, non teme di lasciarsi andare quando il momento lo richiede e non teme nemmeno di far irrompere un’energia popolaresca a dare maggior corpo a un’eleganza che a lungo potrebbe snervarsi. Si senta con quale vigore viene accompagnato il coro dei venditori che apri il II atto o la sincerità delle atmosfere del caffè chantant e, se il preludio marino del III atto è meno impressionista di quanto la tradizione vorrebbe, ha però una presenza sonora di sicuro effetto…

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GIUSEPPE VERDI: LUISA MILLER (REZENSIONEN)

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Culturale GB Opera von Giordano Cavagnino (14. Mai 2018)

…La parte strumentale è affrontata da Ivan Repušić con sensibilità e intelligenza. Il giovane direttore croato si conferma personaggio da seguire fra le figure emergenti della scena europea. La sua lettura evita giustamente di proiettare l’opera oltre il suo tempo e piuttosto guarda all’indietro verso quella tradizione belcantista che dell’opera verdiana – specie per i titoli precedenti la “trilogia popolare” – è l’humus di coltura naturale. Ecco quindi una direzione dai colori chiari e luminosi, dai ritmi brillanti di un sapore quasi donizettiano – si sentano al riguardo i fiati dell’ouverture quasi rossiniani nella conduzione – che contribuisce ad evidenziare l’unità stilistica di un’opera apparente incoerente nella sua natura transizionale tra attaccamenti al passato nei momenti più virtuosistici e improvvise aperture verso il futuro. Repušić riesce in qualche modo a far quadrare il cerchio fondendo in una visione unitaria le varie componenti le cui differenze risultano più apparenti che sostanziali….

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SALOME (PREMIERE) – STAATSOPER UNTER DEN LINDEN (REZENSIONEN)

Premiere am 4. März 2018

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Online Merker von Ursula Wiegand

Buhs, aber kein Skandal

…Starken Beifall erhielt insbesondere Thomas J. Mayer als Jochanaan. Wenn er mit seinem kräftigen Bariton Buße forderte und Unheil ankündigte…

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ERNANI (PREMIERE) – NATIONALTHEATER MANNHEIM (REZENSIONEN)

Premiere am 24. Februar 2018

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Rhein-Neckar-Zeitung von Matthias Roth

Drei Männer, eine Frau und ein teuflischer Schwur

…Musikalisch bemerkenswert war die Einstudierung und Leitung von Benjamin Reiners. Das Nationaltheater-Orchester saß auf der Stuhlkante, das hörte man gleich zu Beginn in der rhythmischen Schärfe der Bläser. Tatsächlich blieb der Klang im ganzen Werk bläserbetont, und eine gewisse stilistische Trockenheit verhinderte im Graben allzu gefühlvolles Schwelgen, das den Stimmen auf der Bühne vorbehalten war. Dabei war das Zusammenspiel von Bühne und Orchester sauber, und bewusste Rubati wurden perfekt gesetzt. Reiners schlanker Verdi-Sound und Miriam Clarks Elvira werden auf der musikalischen Seite gut in Erinnerung bleiben.

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CARMEN (PREMIERE) – DEUTSCHE OPER BERLIN (REZENSIONEN)

Premiere am 20. Januar 2018

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Kieler Nachrichten von Jürgen Gahre
Provokation Carmen

…Ivan Repušić, der GMD von der Staatsoper Hannover, führt das Orchester der Deutschen Oper Berlin umsichtig, mit feinem Gespür für Dynamik und Bizets raffinierte Klangvaleurs durch die Partitur. Er erliegt nicht der Versuchung, das der Musik immanente Feuer übermäßig zu entfachen, sondern findet stets das rechte Maß für die großen Leidenschaften in dieser Oper.

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SALOME (PREMIERE) – HANNOVER (REZENSIONEN)

Premiere am 18. November 2017

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Deutschlandfunk von Agnieszka Zagozdzon

Leere Bühne, voller Graben
„Es gibt auch sehr viele kammermusikalische Momente“

Eine zentrale Frage für jeden Dirigenten einer „Salome“-Produktion ist dabei: wie umgehen mit dem sehr groß besetzten Orchester im Graben? Ivan Repušić:

„Eine große Herausforderung ist, dass alle denken ‚Salome‘ – das ist dickes Orchester, viele Instrumente, sehr viel Klang. Das ist die Wahrheit, aber es gibt auch sehr viele kammermusikalische Momente, die wir – ganz im Gegenteil – sehr sanft, sehr präsent und sehr weich spielen sollen. Natürlich ist Balance immer eine sehr große Herausforderung – nicht nur im Orchester sondern auch das Verhältnis zwischen Bühne und Orchester. Aber in diesem Fall haben wir eine sehr dankbare Inszenierung und ein Konzept, wo die Sänger ziemlich oft vorne sind – und das ist natürlich ein Vorteil für uns. Und natürlich all diese wunderschönen Momente, brutale Momente, Momente der Liebe – die er alle auch mit der Musik gezeichnet hat – die muss man auch deutlich mit dem Orchester zeigen.“

Und genau das gelang Ivan Repušić mit seinem Niedersächsischen Staatsorchester auch bravurös: Von leidenschaftlichen Ausbrüchen über sprunghafte Stimmungswechsel bis hin zu leisen, kontemplativen Passagen war alles dabei. Zugleich wurden die vorne agierenden Sänger nicht übertönt…

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DURUFLÉ & RESPIGHI – REQUIEM & CONCERTO GREGORIANO (REZENSIONEN)

Maurice Duruflé: Requiem
Okka von der Damerau, Mezzosopran
Ljubomir Puškarić, Bariton
Chor des Bayerischen Rundfunks, Michael Gläser
Münchner Rundfunkorchester

Ottorino Respighi: Concerto gregoriano
Henry Raudales, violine
Münchner Rundfunkorchester
Ivan Repušić

CD, BR-KLASSIK 900320
rec. live, March 2017, Herz-Jesu-Kirche, München
BR KLASSIK 900320 [72:10]
Erscheinungstermin: 29. September 2017

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Klassik.com von Dr. Matthias Lange, 22.10.2017

Gregorianisch

…Ein verheißungsvoller Auftakt für die Zusammenarbeit des Münchner Rundfunkorchesters mit seinem neuen Chefdirigenten Ivan Repusic: Duruflé und Respighi, atmosphärisch dicht und überaus delikat gespielt…

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DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (PREMIERE) – HANNOVER (REZENSIONEN)

Premiere am 11. Februar 2017

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Online Musik Magazin von Bernd Stopka

Gruftie-Girl und tote Kuh

…Hannovers neuer GMD Ivan Repušić gibt einen fulminanten Opernpremieren-Einstand und gibt Wagner, was des Wagners ist, hochspannend, elanvoll und mitreißend. Die gesanglichen Leistungen können hingegen weniger überzeugen…

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