Rezensionen

Lohengrin – Opéra de Marseille (Rezensionen)

Vorstellungen am 2., 5. und 8. Mai 2018

Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ôlyrix par Florence Lethurgez

Lohengrin à Marseille, un Wagner sous le cygne du doute

…Son Ortrud, autre personnage caractérisé chez Wagner, est la mezzo-soprano Petra Lang, davantage célébrée que sa consœur lors des saluts. De fait, et avec une nécessaire et périlleuse ostentation, les extrêmes vocaux et physiques sont sollicités. Les postures et mimiques sont bien rodées, les susurrements „Was tat ich dir ?“ et imprécations „Wotan ! Freia !“, bien dosés. Le timbre a la plasticité requise, de celle qui pétrit les destins, depuis les entrailles fumantes jusqu’au sifflet perçant…

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Forumopera.com par Maurice Salles

Le facteur humain

…Ortrud la perfide est incarnée par Petra Lang, pour qui le rôle n’a plus de secret ; elle dévoile par un jeu constant de mimiques expressives le cynisme méprisant du personnage. L’étendue vocale est intacte, et l’énergie est impressionnante, même si parfois on craint d’en sentir les limites quand le martelé des mots s’affaiblit presque imperceptiblement. Triomphe assuré aux saluts…

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ConcertoNet.com von Christian Dalzon

Superbe

…Et justement, en Ortrud, Petra Lang fait mouche. Dotée d’une voix au timbre d’airain, puissante et qui semble ne rien redouter, elle passe de l’enjôleuse calculatrice à la diablesse effrayante avec l’aplomb d’une grande actrice…

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Elsa de Brabant Barbara Haveman
Ortrud Petra Lang
Lohengrin Norbert Ernst
Frédéric de Telramund Thomas Gazheli
Le Roi Henri l’Oiseleur Samuel Youn
les nobles de Brabant Florian Cafiero, Samy Camps, Jean-Vincent Blot, Julien Véronèse
le duc de Godfried Massimo Riggi
les pages Pascale Bonnet-Dupeyron, Florence Laurent, Eléna Lefur, Marianne Pobbig
les enfants Lisa Vercellino, Matteo Laffont
Orchestre et Chœur de l’Opéra de Marseille
chef du chœur Emmanuel Trenque
direction musicale Paolo Arrivabeni
mise en scène) Louis Désiré
décors et costumes Diego Mendez Casariego
lumières Patrick Méeüs
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Die Soldaten (Premiere) – Staatstheater Nürnberg (Rezensionen)

Premiere am 24. März 2018

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BR-KLASSIK von Thorsten Preuß

Mammutoper als Kammerspiel

…Susanne Elmark gestaltet den Abstieg von der naiven Bürgerstochter zur Prostituierten vor allem als inneren Abstieg. Ihre atemberaubenden, luxuriösen Koloraturen erweisen sich als Pendant zur oberflächlichen Verführungskraft der Konsumwelt, der sie schließlich erliegt…

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concerti von Peter Krause

Hörtheater statt Multimediaspektakel

…Susanne Elmark ist mit ihrem geläufig brillanten wie ausdrucksstarken Koloratursopran und dem geradezu freudigen Umgang mit den scheinbaren Unsingbarkeiten der Partitur eine ideale Marie, voller sängerdarstellerischen Mutes und maximaler Präsenz…

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DIE DEUTSCHE BÜHNE von Sabine Weber

Bernd Alois Zimmermann: Die Soldaten

…Beispielhaft erwähnt sei das großartige Damenterzett mit Susanne Elmark, die in der Rolle Maries bereits mehrfach geglänzt hat…

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KlassikInfo.de von Klaus Kalchschmid

Gefährliche Wirtschaftssoldaten

…Wie einige andere Sänger, so war auch Susanne Elmark als Gast engagiert und man durfte sich den ganzen Abend – wie schon 2013/14 in Calixto Bietos packender Inszenierung in Zürich und Berlin – an einer phänomenal ausdrucksstarken, höhen- und koloraturensicher singenden und enorm vielschichtig spielenden, durchaus sinnlichen Marie freuen…

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Neue Züricher Zeitung von Michael Stallknecht

Wie man mit dem Hammer inszeniert

…Susanne Elmark singt die Hauptfigur der Marie mit einem hellen, in den Koloraturen beweglichen und den Farben flexiblen, dabei zugleich durchschlagskräftigen Sopran…

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nmz von Juan Martin Koch

Im Schlagzeuggewitter

…Die von Susanne Elmark überragend singende Marie taucht ein ins Schlagzeuggewitter…

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Online Merker von Friedeon Rosén

NÜRNBERG: DIE SOLDATEN von Bernd Alois Zimmermann. Premiere

…Der Marie Susanne Elmark gelingt es bei anmutigem Sopran und mit hohen Sprüngen,eine sichere glatte Linienführung hinzubekommen. Das Timbre dabei ist edel und herb…

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Online Musik Magazin von Stefan Schmöe

In Liebesangelegenheiten verspekuliert

…Susanne Elmark ist eine lyrische, stimmlich bewegliche Marie…

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Richard-Wagner-Verband Bamberg e.V. von Monika Beer

Ein Angriff auf Herz und Hirn

…allen voran die dänische Sopranistin Susanne Elmark, die sängerdarstellerisch phänomenale Marie…

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Musikalische Leitung Marcus Bosch
Inszenierung Peter Konwitschny
Bühne und Kostüme Helmut Brade
Choreinstudierung Tarmo Vaask
Dramaturgie Kai Weßler
 
Wesener Tilmann Rönnebeck
Marie Susanne Elmark
Charlotte Solgerd Isalv
Weseners alte Mutter Helena Köhne
Stolzius Jochen Kupfer
Stolzius‘ Mutter Leila Pfister
Obrist Alexey Birkus
Desportes Uwe Stickert
Pirzel Hans Kittelmann
Eisenhardt Antonio Yang
Haudy Tim Kuypers
Mary Ludwig Mittelhammer
Gräfin de la Roche Sharon Kempton
Der junge Graf Martin Platz
Bedienter der Gräfin de la Roche Richard Kindley
Der junge Fähnrich Johannes Budelmann
Drei junge Offiziere Yongseung Song, Chang Liu, Chool Seomun
Der betrunkene Offizier Klaus Brummer
Drei Hauptleute Manuel Krauß
Alexander de Paula Petro Ostapenko
Drei Fähnriche Cem Aydin, Jona Bergander, Nazzareno Putzolu
Andalusierin Inga Schulte
Statisterie und Chor des Staatstheater Nürnberg
Staatsphilharmonie Nürnberg
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Aida (Premiere) – Niedersächsische Staatstheater Hannover (Rezensionen)

Premiere am 14. April 2018

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Opernglas von S. Mauß

Aida

…Musikalisch geriet die Aufführung grandios, und das lag an Ivan Repusic und seinem Staatsorchester. Wie sehr er diesen Klangkörper musikalisch und technisch weiterentwickelt hat, verblüfft. Bereits im vorspiel trennte er das Klangbild fast schon analytisch zwischen Streichern und Bläsern und ließ das Fugato damit mit großer Strenge und Struktur erscheinen. Im weiteren Verlauf steigerte er diesen berherzten Zugriff noch und ging dabei dynamisch oft ans Limit, was bei den erstklassigen Solisten auch ohne Kollateralschäden möglich war…

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Online Merker von Christian Schütte

Wir spielen Aida
…Dieser szenischen Sicht setzt Generalmusikdirektor Ivan Repuŝić vor allem kraftvolle Akzente entgegen. Er betont die triumphalen, aufgeladenen Szenen, leitet das Staatsorchester zu dramatisch zupackendem Musizieren an. Das animiert ganz besonders den Chor der Staatsoper, der sich, ergänzt durch den Extrachor, einmal wieder als  souveräne und verlässliche Größe des Hauses erweist. Das Staatsorchester folgt Repuŝićs Vorgaben mit großer Konzentration und gibt sich dem Klangrausch hin. Das bringt die Solisten auf der Bühne allerdings kaum in Nöte, denn die vokale Seite gerät ebenfalls überwiegend kraftvoll und intensiv…
 

Neue Musikzeitung von Ute Schalz-Laurenze

Traumschiff Aida und Playmobilvideos

…Ivan Repušić und das Niedersächsische Staatsorchester zeigen uns die Aida-Musik, nach der Verdi sechzehn Jahre lang keine Oper mehr geschrieben hat, in aller Zartheit, aber auch mit furioser Wildheit…

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Hannoversche Allgemeinen Zeitung (HAZ) von Stefan Arndt

Kay Voges inszeniert „Aida“ an der Staatsoper Hannover
Sensation im Graben
…Das eigentliche Ereignis des Abends findet nämlich gar nicht auf der Bühne statt – bemerkenswert ist vor allem das, was aus dem Orchestergraben davor tönt. Dirigent Iván Repusic hat das Staatsorchester auf einen fabelhaft stilsicheren Verdi-Klang eingeschworen. Anders als beim hier sonst gepflegten Mischklang in der Tradition von Wagner und Strauss bleiben die einzelnen Instrumentengruppen dabei streng getrennt. Die Holzbläser singen in wunderbaren Soli, die Blechbläser trauen sich, schmetternd aufzuspielen, und die Streicher tönen selbst im Pianissimo und in den höchsten Lagen stets sauber und konsistent.  Repusic erinnert daran, dass es Verdi weniger um Klangzauber als um handfeste musikalische Dramatik ging. So ist seine „Aida“ voll auftrumpfender Grandezza und zarter Lyrik, bei der man mal kämpferisch die Faust in die Luft recken möchte und mal angerührt ist von der lichten Klarheit eines ganz und gar unkitschigen Gefühls. Besser lässt sich das wohl kaum machen…
 

Die Deutsche Bühne von Detlef Brandenburg

Vor Tieren auf der Bühne wird gewarnt!
…Ähnliches lässt sich über das Orchester unter Ivan Repušic sagen, das mit seinem pompös auftrumpfenden Sound mitunter Voges’ „Aida“-Bild zu bestätigen schien, darüber aber nie die Klangkultur preisgab und auch zarte und feine Konturen schön zur Geltung brachte…
 
Musikalische Leitung Ivan Repušic
Inszenierung Kay Voges
Bühne Daniel Roskamp
Kostüme Mona Ulrich
Licht Susanne Reinhardt
Video Voxi Bärenklau
Choreinstudierung Lorenzo Da Rio
Dramaturgie Klaus Angermann
   
Der König Daniel Eggert
Amneris Khatuna Mikaberidze
Aida Karine Babajanyan
Radamès George Oniani
Ramphis Shavleg Armasi
Amonasro Brian Davis
Chor der Staatsoper Hannover
Extrachor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
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Giacomo Puccini: La Rondine (Rezensionen)

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Culturale GB Opera von Giordano Cavagnino (9. Juni 2018)

Giacomo Puccini (1858 – 1924): “La rondine” (1916)

…In questo clima di nuovo interesse per “La rondine” rientra anche l’esecuzione monacense del 2015 registrata dall’etichetta CPO con un suono di qualità spettacolare per una registrazione dal vivo. Alla guida dei sempre validi complessi della Radio di Monaco è stato chiamato il giovane direttore croato Ivan Repušić, autore di una prestazione di notevole interesse. Repušić guarda al lavoro pucciniano con una sensibilità mittel-europea quasi a recuperare l’originaria destinazione viennese. Una visione che sa sfruttare i ritmi danzanti che dominano i primi due atti – e in primis sua maestà il walzer – non come semplice elemento di ambiente sonoro ma come preciso strumento narrativo secondo un’ottica prettamente viennese ma non impropria a questa scrittura. Repušić, inoltre, non teme di lasciarsi andare quando il momento lo richiede e non teme nemmeno di far irrompere un’energia popolaresca a dare maggior corpo a un’eleganza che a lungo potrebbe snervarsi. Si senta con quale vigore viene accompagnato il coro dei venditori che apri il II atto o la sincerità delle atmosfere del caffè chantant e, se il preludio marino del III atto è meno impressionista di quanto la tradizione vorrebbe, ha però una presenza sonora di sicuro effetto…

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forumopera.com von Christophe Rizoud

Hirondelle ou mouette ?

…En octobre 2015, le Munich Radio Orchestra placé sous la direction d’Ivan Repušić choisissait d’inaugurer sa saison au Prinzregententheater avec cette œuvre mal-aimée. L’événement aurait pu passer inaperçu si le label CPO n’avait décidé d’en publier le témoignage en un coffret de deux CD, dans des conditions sonores irréprochables pour un live. Etait-il cependant nécessaire d’ajouter une nouvelle ligne à une discographie irrévocable ? A cette question, la tentation serait forte d’apporter une réponse négative si la version proposée ne constituait une heureuse alternative.

D’abord opérette commandée au Carltheater à Vienne, haut-lieu du genre, La rondine transmuée en comédie lyrique finit après quelques changements d’orientation par se poser sur le rocher de Monte-Carlo. La direction d’Ivan Repušić rend plus qu’une autre sensible les origines viennoises de la partition. La valse envahit chaque mesure du discours orchestral, non par ce mouvement souple avec lequel elle s’emploie à tourner sur trois temps depuis sa conquête du monde, mais dans un geste plus accentué, parfois brusque, qui rappelle ses balbutiements au casino Dommayer à Hietzing, dans les faubourgs de Vienne. Moins alangui, l’orchestre ne s’épanche que lorsque les sentiments l’autorisent. Le vin coule à flot au Bal Bullier mais pas une note ne déborde. L’agitation polyphonique reste sous contrôle. La brise maritime du 3e acte délaisse les embruns debussystes pour d’autres moins impressionnistes. Pourquoi la vérité dramatique ne pourrait-elle prendre le pas sur l’élégance dans un ouvrage auquel on a trop souvent reproché sa désinvolture ?…

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musicweb-international.com von Göran Forsling

…The aural picture is excellent with good balance between soloists, chorus and orchestra and conductor Ivan Repušić draws splendid playing and singing from his forces. Not least the opening chorus of act II is stunningly performed, lively and rhythmically alert, and he has the idiomatic sweeping lilt for the Viennese waltz in the same act…

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Magda Elena Mosuc (soprano)
Lisette Evelin Novak (soprano)
Yvette/Georgette Siobhan Stagg (soprano)
Bianca/Gabriella/A singer Elbenita Kajtazi (soprano)
Suzy/Lolette Stephanie Lauricella (mezzo-soprano)
Ruggero Yosep Kang (tenor)
Prunier Álvaro Zambrano (tenor)
Rambaldo Jan-Hendrik Rootering (bass-baritone)
Chor des Bayerischen Rundfunks
Münchner Rundfunkorchester / Ivan Repušić
rec. live, Prinzregententheater, München, 2015
Libretto with German translation enclosed
CPO 555 075-2 [66:59 + 33:20]
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Giuseppe Verdi: Luisa Miller (Rezensionen)

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Culturale GB Opera von Giordano Cavagnino (14. Mai 2018)

Giuseppe Verdi (1813 – 1901): “Luisa Miller” (1849)

…La parte strumentale è affrontata da Ivan Repušić con sensibilità e intelligenza. Il giovane direttore croato si conferma personaggio da seguire fra le figure emergenti della scena europea. La sua lettura evita giustamente di proiettare l’opera oltre il suo tempo e piuttosto guarda all’indietro verso quella tradizione belcantista che dell’opera verdiana – specie per i titoli precedenti la “trilogia popolare” – è l’humus di coltura naturale. Ecco quindi una direzione dai colori chiari e luminosi, dai ritmi brillanti di un sapore quasi donizettiano – si sentano al riguardo i fiati dell’ouverture quasi rossiniani nella conduzione – che contribuisce ad evidenziare l’unità stilistica di un’opera apparente incoerente nella sua natura transizionale tra attaccamenti al passato nei momenti più virtuosistici e improvvise aperture verso il futuro. Repušić riesce in qualche modo a far quadrare il cerchio fondendo in una visione unitaria le varie componenti le cui differenze risultano più apparenti che sostanziali….

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musicweb-international.com von Göran Forsling

Luisa Miller

…This latest addition to the catalogue was recorded live at two performances in the Prinzregententheater in Munich in late September 2017, but there is nothing that indicates the presence of an audience or stage movements or other sonic disturbances. It is a well-balanced sound picture which registers the many felicities of orchestration, for instance the airy woodwind writing at the opening of Act III. Ivan Repušić, whose recording of Puccini’s La rondine with the same Munich forces I reviewed recently, seems equally at home in Verdi as in late Puccini…

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ONLINE MERKER von Dr. Ingobert Waltenberger (18. März 2018)

VERDI: LUISA MILLER – Ivan Repusic, Marina Rebeka, Ivan Magri, George Petean, Ante Jerkunica
Münchner Rundfunkorchester unter Ivan Repušić, BR Klassik

…mit der herausragenden Orchesterleistung und dem engagiert suggestiven Dirigat des hochmusikalischen und passionierten neuen Chefdirigenten des Münchner Rundfunkorchesters Ivan Repušić neue Maßstäbe setzen. Ein echtes Theaterblut dieser Repušić. Er ist seit einem Jahr auch Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover…

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Operalounge.de von Ingrid Wanja

„Luisa Miller“ aus München bei BR Klassik
Toll dirigiert

…Ivan Repusic hat das Werk mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks für die Reihe BR Klassik aufgenommen und weiß bereits mit der Sinfonia davon zu überzeugen, dass er sich auf das Brio der frühen Verdi-Opern versteht und es seinem Orchester zu entlocken weiß. Die Kontraste zwischen der ländlichen Idylle und dem dramatischen Geschehen werden fein herausgearbeitet, nicht nur im Vorspiel, sondern zum Beispiel auch im ersten Finale, wo erst der Schluss nach eher getragen klingender Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn umso rasanter ausfällt…

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Luisa Miller (Sopran) Marina Rebeka
Laura (Mezzosopran) Corinna Scheurle
Federica (Mezzosopran) Judit Kutasi
Rodolfo (Tenor) Ivan Magrì
Ein Bauer (Tenor/Chor des BR) Bernhard Schneider
Miller (Bariton) George Petean
Graf von Walter (Bassbariton) Marko Mimica
Wurm (Bass) Ante Jerkunica
Chor des Bayerischen Rundfunks Howard Arman, Einstudierung
Münchner Rundfunkorchester Ivan Repušić, Leitung
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Salome (Premiere) – Staatsoper Unter den Linden (Rezensionen)

Premiere am 4. März 2018

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Online Merker von Ursula Wiegand

Buhs, aber kein Skandal

…Starken Beifall erhielt insbesondere Thomas J. Mayer als Jochanaan. Wenn er mit seinem kräftigen Bariton Buße forderte und Unheil ankündigte…

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Online Merker von Dr. Ingobert Waltenberger

Der große Abend des Thomas Guggeis!

…Dafür ist Thomas J. Mayer ein prächtig orgelnder Jochanaan comm eil faut…

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nmz.online.de von Michael Ernst

„Salome“ mit 24: An der Staatsoper Berlin rettet Thomas Guggeis Richard Strauss

…Thomas J. Mayer verlieh im würdevoll Tiefe, brausend Empörung und weihenahes Predigertum…

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Kieler Nachrichten von Jürgen Gahre

Neuenfels holt Oscar Wilde auf die Bühne

…Der Bariton Thomas J. Mayer ist ein kerniger Jochanaan mit großer Ausstrahlung…

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Online Musik Magazin von Roberto Becker

Salome

…Bei Thomas J. Mayer ist Jochanaan ein ziemlich vitaler Fundamentalist, der nicht nur Salome und ihrer Mutter das Fürchten lehrt…

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kultur24.berlin von Holger Jacobs

Premiere Salome in der Staatsoper Berlin

…Auch Thomas J. Mayer in dieser Gesangsrolle als Heiliger Johannes, der über den irdischen Gelüsten steht, ist beeindruckend…

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Musikalische Leitung Thomas Guggeis
Inszenierung Hans Neuenfels
Mitarbeit Regie Philipp Lossau
Bühne, Kostüme Reinhard von der Thannen
Mitarbeit Bühne, Kostüme Kathrin Hauer
Choreographie Sommer Ulrickson
Licht Stefan Bolliger
Dramaturgie Henry Arnold, Roman Reeger
 
Herodes Gerhard Siegel
Herodias Marina Prudenskaya
Salome Ausrine Stundyte
Jochanaan Thomas J. Mayer
Narrraboth Nikolai Schukoff
Page der Herodias Annika Schlicht
Erster Jude Dietmar Kerschbaum
Zweiter Jude Michael Smallwood
Dritter Jude Linard Vrielink
Vierter Jude Andrés Moreno García
Fünfter Jude David Oštrek
Erster Nazarener Adam Kutny
Zweiter Nazarener Ulf Dirk Mädler
Erster Soldat Arttu Kataja
Zweiter Soldat Dominic Barberi
Ein Cappadocier David Oštrek
Ein Sklave Corinna Scheurle
Oscar Wilde Christian Natter
Wachen Ernesto Amico, Allen Boxer, Nikos Fragkou, Jonathan Heck, Maximilian Reisinger, Tom-Veit Weber
Staatskapelle Berlin
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Ernani (Premiere) – Nationaltheater Mannheim (Rezensionen)

Premiere am 24. Februar 2018

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Rhein-Neckar-Zeitung von Matthias Roth

Drei Männer, eine Frau und ein teuflischer Schwur

…Musikalisch bemerkenswert war die Einstudierung und Leitung von Benjamin Reiners. Das Nationaltheater-Orchester saß auf der Stuhlkante, das hörte man gleich zu Beginn in der rhythmischen Schärfe der Bläser. Tatsächlich blieb der Klang im ganzen Werk bläserbetont, und eine gewisse stilistische Trockenheit verhinderte im Graben allzu gefühlvolles Schwelgen, das den Stimmen auf der Bühne vorbehalten war. Dabei war das Zusammenspiel von Bühne und Orchester sauber, und bewusste Rubati wurden perfekt gesetzt. Reiners schlanker Verdi-Sound und Miriam Clarks Elvira werden auf der musikalischen Seite gut in Erinnerung bleiben.

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Online-Merker von Gerhard Hoffmann

MANNHEIM: ERNANI. Premiere

…Allen Absurditäten zum Trotz ist und bleibt der absolute Superstar Giuseppe Verdi und ihm wurde Benjamin Reiners am Pult des prächtig disponierten NTM-Orchesters höchst präsent und adäquat gerecht und zauberte Klangwirkungen exemplarischen Gehalts. In rasanten Tempi formte der junge expansive Dirigent bereits das Prelude, die weiteren orchestralen Einleitungen und Nachspiele in ungeheurer Intensität, instrumental graziler Dezenz. Einem Magier gleich entlockte Reiners dem Klangkörper hymnische Streicher-Glissandi, auflodernd-atemberaubende dynamische Tempi von federleichter Note und steigerte mit dem hinreißend musizierenden Orchester den Melodienreichtum des italienischen Meisterkomponisten, in einen hier selten gehörten kulinarischen Klangrausch…

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Online-Merker von Friedeon Rosén

Mannheim/Nationaltheater: ERNANI.   24.2.2018 Premiere

…Das NT Orchester kann mit einer prickelnden Wiedergabe aus dem Graben aufwarten.  Die vielgestaltige Komposition dieses selten gehörten Verdi , die oft auch sehr modern anmutet und eher gemäßigt mit gehäuften Cavatinen und Cabaletten umgeht, wird von Benjamin Reiners, der sein gutes Dirigat bei Jolanthe von Tschaikowsky bestätigt, brillant geleitet…

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Carmen (Premiere) – Deutsche Oper Berlin (Rezensionen)

Premiere am 20. Januar 2018

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Kieler Nachrichten von Jürgen Gahre

Provokation Carmen

…Ivan Repušić, der GMD von der Staatsoper Hannover, führt das Orchester der Deutschen Oper Berlin umsichtig, mit feinem Gespür für Dynamik und Bizets raffinierte Klangvaleurs durch die Partitur. Er erliegt nicht der Versuchung, das der Musik immanente Feuer übermäßig zu entfachen, sondern findet stets das rechte Maß für die großen Leidenschaften in dieser Oper.

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Deutschlandfunk von Uwe Friedrich

Stumpfes, denkfaules Niveau

…Der Dirigent Ivan Repušić leitet das Orchester straff und abwechslungsreich, der Chor singt gut, wenn auch nicht allzu präzise, der Kinderchor ist großartig. Musikalisch gut bis sehr gut,…

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Der Opernfreund von Ingrid Wanja

Nieren- anstelle von Tabakschmuggel

…Das Orchester unter dem erfahrenen Ivan Repušić betonte die Kontraste in der Partitur, zauberte wunderschöne Vorspiele und wurde zu Recht besonders gefeiert…

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Berliner Morgenpost von Georg Kasch

Selbstbewusst und freiheitsliebend

…Dem gibt Ivan Repušić am Pult nur bedingt Zucker, schärft den Orchesterklang hart, kon­trastiert schnelle Rhythmen mit Bizets Lyrismen, arbeitet aber auch die musikalische Ironie genau heraus…

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Berliner Zeitung von Peter Uehling

Die neue „Carmen“ ist todernst und skurril zugleich

…Als Ivan Repusič am Pult des Orchesters der Deutschen Oper mit dem Vorspiel loslegte, war eine musikalisch so differenzierte Aufführung nicht zu erwarten: Das war doch arg schnell und ohne Griff für die Schlagzeugakzente. Aber danach wurde es eine markante, in Farben und Tempi durchaus nicht gewöhnliche Interpretation, mit prägnanten und präzisen Chören und Kinderchören…

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rbb kulturradio von Matthias Käther

„Carmen“
Stilistisch perfekt dirigiert
…Doch der kroatische Dirigent Ivan Repusic war für mich dann am Ende der eigentliche Held des Abends. Er hat das Orchester der Deutschen Oper in einen verblüffend  temperamentvollen Klangkörper verwandelt (ach, hätte doch der Prophet an der Deutschen Oper auch diesen Schmiss gehabt!). Das waren zuweilen erfreulich fesche, fast Offenbach‘sche Tempi. In den lyrischen Momenten erahnte man schon die seidige, impressionistische Welt eines Massenet. Die dramatischen Höhepunkte waren wuchtig, ohne in verismohaften Pomp zu kippen…

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klassik.com von Theo Hoflich

Gespaltene Reihen
Perkussives Feuer

…Ivan Repusic dirigiert die Musik aus dem inneren Rhythmus heraus. Tänzerisch und klar schwingen die Tempi, prägnant und belebend kreist das Metrum…Repusic gelingt eine Feinjustierung des Taktes, die an jeder Stelle mitreißt, das Orchester zu auflodernder, aber stets rücksichtsvoller Dynamik verhilft…

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Opera Wire von Jonathan Sutherland

Carmen: Clémentine Margaine & Charles Castronovo Gutted By Director Obsessed With Human Organs & Vivisections
…Croatian maestro Ivan Repušić managed to ply a middle course although there was a prevalent French translucency exemplified in passages such as the introduction to the “Chanson bohème.”  Although starting the Prélude at a breakneck pace (it is only marked “Allegro giocoso”) tempi quickly settled down and Repušić was able to coax some very fine playing out of the Deutsche Oper Berlin orchestra. Woodwinds were especially strong with feather light flutes in the opening to Act Two, cheekily chirpy in the “Mêlons! Coupons!” trio.  The Entr’acte to Act Three was memorable for its plaintive lyricism. Bassoons chuckled along and clarinets were far from inferior. Strings were alternatively dulcet or biting as required with some particularly crisp marcato playing during the fight between Don José and Escamillo and in the syncopated rhythms which follow. Bugle-calling trumpets were immaculate and percussion suitably snappy although the maracas in the Habanera were so loud it was as if Carmen had amplified clackers in her bolso. The orchestra deserved multiple “ole’s” on its own…
 
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bachtrack von Zenaida des Aubris

Carmen the butcher: a grotesque new production at Deutsche Oper Berlin
…Ivan Repušić conducts with brisk tempi, clearly and precisely. Every now and then it got a bit too loud, but this production can take it. Just to show that Repušić does care, the music for Micaëla’s aria reflected the core values of love and empathy…  
 
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Der Opernfreund von Kaspar Sannemann

CARMEN (in Mexiko)

…Ivan Repušić und das an diesem Abend mit einer ungeheuren Farbenpracht bis in die zartesten Verästelungen der Holzbläser aufspielende Orchester der Deutschen Oper Berlin für eine begeisternde, mitreißende und rhythmisch fantastisch präzise (die Kastagnetten ein Traum!) Wiedergabe der so populären Partitur…

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nmz – neue musikzeitung von Peter P. Pachl

 Liebe in Zeiten des Organhandels – „Carmen“ an der Deutschen Oper Berlin
…Dirigent Ivan Repušić geht die Vorspiele frisch an und sorgt für Ausgewogenheit zwischen Graben – mit dem sehr gut disponierten Orchester der Deutschen Oper Berlin…
 
Musikalische Leitung Ivan Repušić
Inszenierung Ole Anders Tandberg
Bühne Erlend Birkeland
Kostüme Maria Geber
Licht Ellen Ruge
Chöre Jeremy Bines
Kinderchor Christian Lindhorst
Choreografie Silke Sense
Dramaturgie Jörg Königsdorf, Katharina Duda
 
Carmen Clémentine Margaine
Frasquita Nicole Haslett
Mercédès Jana Kurucová
Micaëla Heidi Stober
Don José Charles Castronovo
Moralès Philipp Jekal
Zuniga Tobias Kehrer
Escamillo Markus Brück
Remendado Ya-Chung Huang
Dancairo Dean Murphy
Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
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Salome (Premiere) – Hannover (Rezensionen)

Premiere am 18. November 2017

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Deutschlandfunk von Agnieszka Zagozdzon

Leere Bühne, voller Graben
„Es gibt auch sehr viele kammermusikalische Momente“

Eine zentrale Frage für jeden Dirigenten einer „Salome“-Produktion ist dabei: wie umgehen mit dem sehr groß besetzten Orchester im Graben? Ivan Repušić:

„Eine große Herausforderung ist, dass alle denken ‚Salome‘ – das ist dickes Orchester, viele Instrumente, sehr viel Klang. Das ist die Wahrheit, aber es gibt auch sehr viele kammermusikalische Momente, die wir – ganz im Gegenteil – sehr sanft, sehr präsent und sehr weich spielen sollen. Natürlich ist Balance immer eine sehr große Herausforderung – nicht nur im Orchester sondern auch das Verhältnis zwischen Bühne und Orchester. Aber in diesem Fall haben wir eine sehr dankbare Inszenierung und ein Konzept, wo die Sänger ziemlich oft vorne sind – und das ist natürlich ein Vorteil für uns. Und natürlich all diese wunderschönen Momente, brutale Momente, Momente der Liebe – die er alle auch mit der Musik gezeichnet hat – die muss man auch deutlich mit dem Orchester zeigen.“

Und genau das gelang Ivan Repušić mit seinem Niedersächsischen Staatsorchester auch bravurös: Von leidenschaftlichen Ausbrüchen über sprunghafte Stimmungswechsel bis hin zu leisen, kontemplativen Passagen war alles dabei. Zugleich wurden die vorne agierenden Sänger nicht übertönt…

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Neue Presse von Henning Queren

Die Super-„Salome“ von Hannover

…Was auch am Orchester liegt, das unter Leitung von Ivan Repušić die üppige Partitur unter Hochspannung hält, den Schleiertanz als ein Wunder der Instrumentierung serviert und den klingenden Edelstein-Katalog von Herodes so richtig glitzern und glühen lässt – hier geht es nicht um Transparenz, sondern um Glanz…

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OMM von Bernd Stopka

Hochnotpeinlich

…Die wirkliche Leidenschaft dieser Salome tönt mit Wucht und Macht aus dem Orchester, das Ivan Repušić zu einer schwelgerischen, sich immer wieder aufbäumenden und dabei der Partitur gehorchend dienenden Höchstleistung in allen Farben und Ausdrucksformen animiert. Das ist Strauss vom Allerfeinsten und Leidenschaftlichsten.

FAZIT

Ein grandioses Dirigat rettet dieser Salome den Hals…

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ONLINE MERKER von Christian Schütte

Besuchte Vorstellung: 22.11.17

Strauss-Triumph in Hannover

…Die auf das wesentliche konzentrierte Regie lässt der Musik viel Raum. Und den weiß GMD Ivan Repuŝić glänzend zu nutzen. Das Staatsorchester zeigt sich bestens disponiert und folgt Repuŝić nicht nur konzentriert, sondern mit geballter Klangschönheit und Kraft. Die vielen schillernden Farben der Partitur kommen dabei ebenso zur Geltung wie die eruptive Dramatik und der Klangrausch. Vom ersten Ton bis zum letzten schneidenden Schlag spannt Repuŝić einen Spannungsbogen, dem sich nicht zu entziehen ist. Und damit macht er das Orchester zum wichtigsten Protagonisten des Abends…

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NMZ von Ute Schalz-Laurenze

Besuchte Vorstellung: 22.11.17

„Es wird Schreckliches geschehen“ – Richard Strauss‘ „Salome“ in Hannover

…Nicht zuletzt: ebenso wild wie makellos tanzten und glitzerten die unerhörten Orchesterfarben, die das Niedersächsische Staatsorchester unter der Leitung von Ivan Repušić zauberte. Ein großer Abend!…

…Am Ende der sehr gut besuchten zweiten Vorstellung gibt es intensiven Beifall für alle Beteiligten, wobei Ivan Repuŝić und sein Orchester verdientermaßen besonders hoch in der Publikumsgunst stehen…

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Der Opernfreund von Jochen Rüth

Besuchte Vorstellung: 22.11.17

Die Prinzessin gibt eine Tanzstunde

…Das Niedersächsische Staatsorchester unter der Leitung von Ivan Repušić läuft am gestrigen Abend zu Höchstform auf. Hannovers GMD scheint sich regelrecht in der spannungsgeladenen Partitur zu suhlen und kostet deren Farben zusammen mit den Musikerinnen und Musikern voll aus. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir noch ein wenig mehr Schroffheit gewünscht, doch gelingen ihm eindrucksvolle Ausbrüche ebenso wie die zarten Seiten des Werkes…

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IOCO Kultur im Netz von Hanns Butterhof

Besuchte Vorstellung: 22.11.17

Der Traum vom liebenden Blick

…Hannovers GMD Ivan Repušic entfaltet mit dem Niedersächsischen Staatsorchester begeisternd die gesamte Bandbreite dieser Strauss’schen Wahnsinnspartitur, von den mit graziler Feinarbeit herausgearbeiteten lyrischen Passagen bis hin zu den expressiv gewaltigen Motivballungen von krachender Größe. Dabei gelingt ihm das Kunststück, hörbar zu machen, was in den Figuren vor sich geht. Er schafft es vor allem im Schluss, im Entsetzen über Salomes schreckliche Tat vor allem auch den Schmerz und die unendliche Sehnsucht der Salome nach dem vielleicht unerreichbar reinen Blick der Liebe deutlich zu machen, dass einem fast das Herz bricht; ist es doch die Sehnsucht, die das Publikum auch als eigenen Traum kennt.

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OPERNWELT Heft 1/2018 von Rainer Wagner

Premiere am 18. November 2017

Karg konzentriert

…Unterstützt wird sie [Annemarie Kremer] dabei von Ivan Repušić, der das Niedersächsische Staatsorchester mit kluger Übersicht steuert. Er kennt den Effekt, er muss ihn nicht heischen. Bei Farbdifferenzierung lässt der GMD des Hauses anklingen, wie bewusst und zielsicher Strauss hier seine Mittel einsetzt. Insgesamt ein starker Abend.

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DAS OPERNGLAS Heft 1/2018 von S. Mauß

Salome

…Die musikalische Seite machte diesen Abend endgültig zu einem echten Ergebnis. Das Niedersächsische Staatsorchester folgte seinem GMD Ivan Repušić mit größter Aufmerksamkeit, Klangschönheit, Präzision und vollem Einsatz. Repušić zeigte sich als Meister der kontrollierten Ekstase, wobei er bei dem durch und durch exzellenten Sängerensemble auf der Bühne auch musikalische Anspielpartner zur Verfügung hatte, die sich dynamisch nicht in Verlegenheit bringen ließen….

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bachtrack von Jonathan Sutherland

Ingo Kerkhof’s production of Salome stripped bare in Hannover

…Top laurels however went to Staatsoper Hannover’s Generalmusikdirektor Ivan Repušić. Conducting Salome for the first time in this new production, the Croatian maestro made the Hannover orchestra sound almost like the Wiener Philharmoniker…This is a maestro on the move and Repušić’s masterly conducting rescued this production from abject ignominy.

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Musikalische Leitung Ivan Repušić
Inszenierung Ingo Kerkhof
Bühne Anne Neuser
Kostüme Inge Medert
Licht Elana Siberski
Choreographie Mathias Brühlmann
Dramaturgie Klaus Angermann
Herodes Robert Künzli
Herodias Khatuna Mikaberidze
Salome Annemarie Kremer
Jochanaan Brian Davis
Narraboth Simon Bode
Ein Page Hanna Larissa Naujoks
1. Jude Martin Rainer Leipoldt
2. Jude Pawel Brozek
3. Jude Uwe Gottswinter
4. Jude Edward Mout
5. Jude Michael Dries
1. Nazarener Daniel Eggert
 2. Nazarener Byung Kweon Jun
1. Soldat Frank Schneiders
2. Soldat Jong-Soo Ko
Ein Cappadocier Gihoon Kim
Ein Sklave Marlene Gaßner
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
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Duruflé & Respighi – Requiem & Concerto gregoriano (Rezensionen)

Maurice DURUFLÉ (1902-1986)

Requiem for soloists, choir, organ and orchestra, Op. 9 (1947) [39:28] Ottorino RESPIGHI (1879-1936) Concerto Gregoriano for violin and orchestra (1921) [32:42] Okka von der Damerau (mezzo-soprano), Ljubomir Puškaric (baritone) Max Hanft (organ), Henry Raudales (violin) Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser Münchner Rundfunkorchester/Ivan Repušić rec. live, March 2017, Herz-Jesu-Kirche, Munich BR KLASSIK 900320 [72:10]

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Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Klassik.com von Dr. Matthias Lange, 22.10.2017 Erscheinungstermin: 29. September 2017

Gregorianisch

…Ein verheißungsvoller Auftakt für die Zusammenarbeit des Münchner Rundfunkorchesters mit seinem neuen Chefdirigenten Ivan Repusic: Duruflé und Respighi, atmosphärisch dicht und überaus delikat gespielt…

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musicweb-international.com von Michael Cookson Erscheinungstermin: 29. September 2017

…Taking up his post as chief conductor of the Münchner Rundfunkorchester as recently as the 2017/2018 season, Ivan Repušic, known primarily for his work in the opera house, ensures steadfast performances focusing on colour and detail. The recording was made at Herz-Jesu-Kirche in Munich. The engineering team excel, providing sound that has first-rate clarity and balance. Although it is a live performance, there is virtually no unwanted noise to worry about and the applause has been removed. The helpful essays “The Idea of Silence” (Duruflé) by Regina Back and “The Fascination of Gregorian Chant” (Respighi) by Doris Sennefelder provide welcome background to each work. While knowing the requiem mass quite well, I certainly do not know the Latin text in its entirety.This makes the absence of sung text with an English translation extremely disappointing.

It is hard to find fault with these performances. They serve Duruflé and Respighi admirably…

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Der fliegende Holländer (Premiere) – Hannover (Rezensionen)

Premiere on February 11, 2017

Here are the most relevant quotes from reviews in the German and international press.
This selection does not claim to be complete.

Online Musik Magazin by Bernd Stopka

Gruftie-Girl und tote Kuh

…Hannovers neuer GMD Ivan Repušić gibt einen fulminanten Opernpremieren-Einstand und gibt Wagner, was des Wagners ist, hochspannend, elanvoll und mitreißend. Die gesanglichen Leistungen können hingegen weniger überzeugen…

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NDR von Agnieszka Zagozdzon

Repušic debütiert mit “Fliegendem Holländer”
…Musikalisch überragend waren der Chor sowie das Niedersächsische Staatsorchester unter seinem neuen Generalmusikdirektor Repušic. Reich an Klangfarben, mit einer feinen dynamischen Balance und einem insgesamt runden und sehr eleganten Stil – so präsentierte sich das Orchester unter Repušics Leitung…

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HAZ by Stefan Arndt

So war die Premiere des “Fliegenden Holländers”

…Was aus dem Orchestergraben und von der Bühne tönt, hat durchweg großes Format. Dirigent Ivan Repusic lässt das Staatsorchester schon in der rasant angegangenen Ouvertüre lustvoll aus dem Vollen schöpfen. Markige Blechbläser erheben sich über sehnigem Streicherklang: Trotz des geschlossenen Vorhangs meint man das Geisterschiff des Holländers aus rauer See auftauchen zu sehen. Und dann die Holzbläser, die in wunderbarer Ruhe ihre Melodien aussingen…

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ONLINE MERKER von Christian Schütte

Zwei Außenseiter finden sich
…Musikalisch überzeugt die Aufführung durchweg. GMD Ivan Repušić steht zum ersten Mal in seiner Funktion am Pult einer Premiere, im September zur Saisoneröffnung war das krankheitsbedingt nicht möglich. Er arbeitet mit dem Staatsorchester viele Details der Partitur heraus, geht dabei sehr differenziert durch den Abend, deckt die Bühne niemals zu und hält stets gute Balancen. Dazu spielt das Orchester mit üppigem Klang und gibt sich in den Passagen, die schon auf Wagners spätere Werke hinweisen, gern dem Klangrausch hin…
 
Musikalische Leitung Ivan Repušić
Inszenierung Bernd Mottl
Bühne Friedrich Eggert
Kostüme Doey Lüthi
Licht Elana Siberski
Choreinstudierung Dan Ratiu
Dramaturgie Christopher Baumann
Daland Shavleg Armasi
Senta Kelly God
Erik Robert Künzli
Mary Julie-Marie Sundal
Der Holländer Stefan Adam
Der Steuermann Pawel Brozek
Chor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
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