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THE RAPE OF LUCRETIA (PREMIERE) – STADTTHEATER GIESSEN (REZENSIONEN)


Premiere am 04. September 2021


Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Der Opernfreund von Michael Demel

THE RAPE OF LUCRETIA

…Die Gießener Musiker, die allesamt solistisch im Einsatz sind, fächern die Partitur unter ihrem jungen Generalmusikdirektor Florian Ludwig tadellos auf. Nach etwas tastendem Beginn entsteht aus dem Orchestergraben heraus ein unwiderstehlicher Sog, der das Publikum mehr und mehr in seinen Bann schlägt. Im Schlußapplaus gibt es für diese überzeugende Leistung ungeteilte Zustimmung…


Die deutsche Bühne von Ingo Dorfmüller

Are we Lucretia?

…Die überaus delikate, für ein Orchester von nur 13 Spielern konzipierte Partitur, ein Musterbeispiel auch an thematisch-motivischer Ökonomie, entfaltete unter Florian Ludwigs Dirigat beträchtliche Sogwirkung, die Instrumentalsoli (Harfe!) brillierten…


Frankfurter Rundschau von Hans-Jürgen Linke

„The Rape of Lucretia“ in Gießen: Traumatherapie nach dem Krieg

…Unter der Leitung von Florian Ludwig liefert die auf 14 Musiker:innen reduzierte Besetzung des Philharmonischen Orchesters Gießen eine eindrucksvolle Gestaltungsarbeit. Brittens Musik weiß immer mehr als die Figuren auf der Bühne, ist dramatisch hellwach und differenziert, begleitet, pointiert und deutet die Handlung mit klaren Impulsen und Bewegungsweisen, zitiert – zustimmend oder ironisch – Vorbilder und ist auf transparente Weise omnipräsent.

Der kleine Klangkörper im Graben bleibt mit dynamischem Feinsinn und präzisem Tempo der Handlung jeden Augenblick auf Tuchfühlung…


Gießener Allgemeine von Manfred Merz

Abgründige Tiefe

…Das Philharmonische Orchester Gießen spielt unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Florian Ludwig. Suggestiv wirkt der farbige Sound der 14-köpfigen Besetzung, konzentriert und stilsicher. Die Harfe bezirzt, die Querflöten schmeicheln, das Englischhorn glänzt im Solo. Typisch Britten: Auch in seiner ersten Kammeroper landet er einen Hit. Das »Good night« am Schluss des ersten Akts strahlt in sensitiver Schönheit…


Gießener Anzeiger von Thomas Schmitz-Albohn

Anbiederung an den Zeitgeist

…In den Händen von Generalmusikdirektor Florian Ludwig entfaltet sich der ganze Nuancenreichtum dieser aufwühlenden, expressiven Musik. An vielen Stellen kommt Brittens Meisterschaft der psychologischer Schilderung aussagekräftig zum Ausdruck, so wenn nur das Schlagzeug den Ritt des Tarquinius nach Rom untermalt oder wenn sich in der Geständnisszene am Schluss die Instrumentation zu großer Eindringlichkeit verdichtet. Überhaupt täuscht die orchestrale Klangfülle zuweilen darüber hinweg, dass im Orchestergraben nur 14 Musiker agieren…


Besetzung:

Musikalische Leitung Florian Ludwig
Inszenierung Christian von Götz
Bühne und Kostüme Lukas Noll
Dramaturgie Samuel Christian Zinsli
   
Lucretia Evelyn Krahe
Tarquinius Grga Peroš
Collatinus Christian Tschelebiew
Junius Kay Stiefermann
Lucia Anna Magdalena Rauer
Bianca Sofia Pavone
Female Chorus Anna Gabler
Male Chorus Bernhard Berchtold
Philharmonisches Orchester Gießen