HERZOG BLAUBARTS BURG (PREMIERE) – HAMBURGISCHE STAATSOPER (REZENSIONEN)
Vorstellungen am 12.04.2026 (Premiere) 15. / 17. / 22. / 25.04. & 15. / 20. und 22.05.2026
Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Bachtrack von Mengguang Huang
Tobias Kratzer creates a pasticcio of domestic shadows in Hamburg
“Against this captivating landscape, Annika Schlicht’s Judith was a tour de force of relentless curiosity – an unyielding drive to uncover her husband’s hidden truths […] Their voices, characterised by a sharp, metallic brilliance, sliced through the dense orchestral fabric.”
Der Opernfreund von Axel Wuttke
Hamburg: „Frauenliebe und -leben“, Robert Schumann / „Herzog Blaubarts Burg“, Béla Bartók / „Eine florentinische Tragödie“, Alexander von Zemlinsky
“Annika Schlicht singt eine wunderbar profunde Judith. Ihr Mezzosopran ist in allen Registern klangvoll und ruhig in der Tongebung. Ihr stehen sowohl die Mittel für zarte Lyrismen als auch für die große stimmliche Attacke zur Verfügung. Das alles unterstützt durch ihre ungemein ausdrucksstarke Stimme und die gestochen scharfe Diktion. Eine phänomenale Leistung der seit dieser Saison an der Staatsoper fest engagierten Sängerin.”
Klassik begeistert von Patrik Klein
Tobias Kratzer verkopft Herzog Blaubarts Burg ohne Rücksicht auf Verluste
“Annika Schlichts Interpretation ihrer Rolle als Judith gelang eine Entwicklung von anfänglicher Liebe und Neugier über wachsende Besessenheit bis hin zur finalen Erkenntnis. Sie trieb die Handlung durch ihr Drängen voran. Trotz der zum Teil aggressiven Klangballungen des Orchesters sang das neue Ensemblemitglied der Staatsoper textverständlich und ausdrucksstark.”
NDR von Peter Helling
“Frauenliebe und -sterben” zeigt Patriarchat in seiner Erbärmlichkeit
“Und Annika Schlicht als Judith mit weichem, atmendem Mezzosopran macht aus diesem Stück ein Drama von heute.”
Opera Now von Mark Pullinger
Frauenlieben und -sterben at Staatsoper Hamburg | Live Review
“Und Annika Schlicht als Judith mit weichem, atmendem Mezzosopran macht aus diesem Stück ein Drama von heute.”
Opera online von Achim Dombrowski
Hamburg: Wie wir lieben wollen – nicht nur in der Oper
“Annika Schlicht in der Partie der Judith ist das Ereignis des Abends. Kraftvoll, differenziert, mit makelloser Stimmführung und höchster Textverständlichkeit durchlebt sie Stationen des mannigfaltigen Erlebens und des Schreckens bis zu ihrer entsetzten Flucht. Keine Judith der schwebenden, ätherischen Andeutungen oder psychologisch-feingeistigen Verästelungen, sondern eine junge, heutige Frau aus Fleisch und Blut mit all ihrer lebendigen und mitreißenden Empfindungsfähigkeit. Tatkräftig genug, Blaubart – abweichend von der Handlung – rechtzeitig zu entkommen.”
TEXTOR von Andrea Richter
Wenn Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen
“Anders als Judith (Mezzosopran Annika Schlicht) deren Stimmstärke jeder Situation gerecht wurde.”
Besetzung: |
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| Musikalische Leitung | Karina Canellakis |
| Inszenierung | Tobias Kratzer |
| Szenische Leitung der Neueinstudierung | Ludivine Petit |
| Bühnenbild | Rainer Sellmaier |
| Kostüme | Rainer Sellmaier |
| Video | Manuel Braun |
| Licht | Michael Bauer |
| Dramaturgie | Henriette von Schnakenburg |
Frauenliebe und -leben |
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| Sängerin | Kate Lindsey |
| Klavier | Éric le Sage |
Herzog Blaubarts Burg |
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| Blaubart | Johan Reuter |
| Judith | Annika Schlicht |
Eine florentinische Tragödie |
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| Simone | Johan Reuter |
| Bianca | Ambur Braid |
| Guido | Thomas Blondelle |
| Philharmonisches Staatsorchester Hamburg | |