Annika Schlicht

Mezzosopran

Annika Schlicht

In der Spielzeit 2020/21 wird Annika Schlicht an ihrem Stammhaus, der Deutschen Oper Berlin u.a. im mit Spannung erwarten, neuen Ring von Stefan Herheim als Fricka im RHEINGOLD und der WALKÜRE debütieren. Weitere Rollendebuts beinhalten Mrs Quickly/ FALSTAFF und die Alt Partie in einer szenischen Version der MATTHÄUSPASSION.

Ihr Sesto Debut in LA CLEMENZA DI TITO erfolgt auf Wiedereinladung der Bergen Nasjonale Opera und wurde nach der weltweit bedingten COVID-19 Pandemie auf 2021 verschoben.

Weitere, künftige Konzertengagements beinhalten das LIED VON DER ERDE in Berlin unter Donald Runnicles.

Die deutsche Mezzosopranistin wurde in Stuttgart geboren und studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Renate Faltin.

Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und sang dort bereits unter Anderem Rollen wie Fenena/ NABUCCO, Prinz Orlovsky/FLEDERMAUS, den Mezzosopran in einer szenischen Version von Verdi’s MESSA DA REQUIEM sowie die Wesendonck Lieder, Hänsel/ HÄNSEL UND GRETEL, Olga/ EUGEN ONEGIN, Dorabella/ COSI FAN TUTTE, Marchesa Melibea/ VIAGGIO A REIMS, Maddalena/ RIGOLETTO, Auntie /PETER GRIMES, Page/ SALOME, Flosshilde/ DAS RHEINGOLD und GÖTTERDÄMMERUNG, Siegrune/WALKÜRE, Contessa di Coigny/ ANDREA CHENIER und Princesse Clarisse/ LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN.

In der sehr erfolgreichen Uraufführung von Aribert Reimanns Oper L’INVISIBLE an der Deutschen Oper Berlin 2017/18 sang sie Marthe/Bellangère und konnte mit ihrem Debut als Adriano in RIENZI in der Spielzeit 2018/19 Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistern.

Jüngste Gastengagements führten sie nach Hamburg in die Elbphilharmonie und an die Staatsoper als Blumenmädchen sowie Stimme aus der Höhe in PARSIFAL, nach München an die Bayerische Staatsoper und an die Opera Bastille nach Paris als zweite Dame in der ZAUBERFLÖTE sowie nach Dresden an die Semperoper und die Berliner Staatsoper als Page in SALOME und Hänsel sowie 2. Norn in der GÖTTERDÄMMERUNG an die Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Großen Anklang fand auch ihre Auntie in PETER GRIMES beim Internationalen Bergen Festival.

Noch während ihres Studiums wurde Annika Schlicht als Stipendiatin der Liz-Mohn Kultur Stiftung in das Internationale Opernstudio der Staatsoper Berlin engagiert und debütierte in den Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 in diversen kleineren und mittleren Fachpartien.

Meisterklassen von Julia Varady und KS Dietrich Fischer-Dieskau, KS Deborah Polaski, Patricia McCaffrey und KS Brigitte Fassbaender, die Annika Schlicht bis zum heutigen Tag betreut, prägten die Sängerin zudem maßgeblich. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und Preisträgerin anerkannter Wettbewerbe.

2014 debütierte Annika Schlicht im Rahmen des Young-Singers-Project bei den Salzburger Festspielen in der Titelrolle der gleichnamigen Kinderoper als CENERENTOLA von Rossini und in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies CHARLOTTE SALOMON.

Im selben Sommer wurde sie von KS Brigitte Fassbaender eingeladen eine Liedmatinee beim „Eppaner Liedsommer“ mit Werken von Richard Strauss zu gestalten. Seit dieser Zeit wird Annika Schlicht von der Kammersängerin regelmäßig unterrichtet.

Ergänzt wird Annika Schlichts umfangreiche Operntätigkeit als Konzert- und Liedsängerin. Gustav Mahlers LIED VON DER ERDE in Klagenfurt und Pordenone, Giuseppe Verdis MESSA DA REQUIEM in Essen, Ludwig van Beethovens IX. SINFONIE in Brüssel und Antwerpen, Giovanni Battista Pergolesis STABAT MATER, Johann Sebastian Bachs WEIHNACHTSORATORIUM, Richard Wagners WESENDONCK LIEDER, Antonio Vivaldi‘s GLORIA, Wolfgang Amadeus Mozarts REQUIEM in Riga, Felix Mendelssohn-Bartholdys PAULUS und ELIAS, Lili Boulangers AU FOND DE L’ABÎME in München sowie Igor Kuljerić´ GLAGOLITISCHES REQUIEM in Zagreb sind nur Beispiele ihres schon aufgeführten Repertoires.

Sie arbeitete bisher mit renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Metha, Donald Runnicles, Ivan Repušić, Alondra de la Parra, Enrique Mazzola, Asher Fisch, Edward Gardner, Stéphane Denève, Sebastian Weigle, Kent Nagano, Ingo Metzmacher, Christopher Moulds, Stefan Soltesz und namhaften Regisseuren wie Harry Kupfer, Hans Neuenfels, Luc Bondy, Claus Guth, Dmitri Tcherniakov und Johannes Erath sowie Klangkörpern wie der Staatskapelle Berlin, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Deutschen-Symphonie-Orchester Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, den Brüsseler Philharmonikern und dem Ensemble Modern zusammen.

Mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin unter Donald Runnicles gastierte sie im Sommer 2018 beim Ravello Festival. Auf dem Programm standen Wagners Wesendonck-Lieder.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Endes des ersten Weltkrieges wurde Annika Schlicht als Solistin für Beethovens 9. Sinfonie vom UNESCO World Orchestra for Peace engagiert.

2020-08-01

Berg WOZZECK Margret
Bernstein CANDIDE Paquette
Birtwistle PUNCH AND JUDY Judy
Bizet CARMEN Mercédès
Britten A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM Hypolita
  PETER GRIMES Auntie
Dalbavie CHARLOTTE SALOMON Kunststudentin aus Tirol
Donizetti LUCIA DI LAMMERMOOR Alisa
  MARIA STUARDA Anna Kennedy
Giordano ANDRÉ CHENIER La Contessa di Coigny
Humperdinck HÄNSEL UND GRETEL Hänsel
Janácek DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Försterin, Specht
Martinu LES LARMES DU COUTEAU Matka (die Mutter)
Mozart COSÌ FAN TUTTE Dorabella
  DIE ZAUBERFLÖTE 2. Dame
  LA CLEMENZA DI TITO Sesto
Mussorgsky BORIS GODUNOW Schenkwirtin
Offenbach LE MARIAGE AUX LANTERNES Catharine
  LES CONTES D’HOFFMANN Voix de la mère
  MESDAMES DE LA HALLE Madame Beurrefondu, Croûte-au-pot
Prokofjew DIE LIEBE ZU DEN 3 ORANGEN Prinzessin Clarisse
Puccini GIANNI SCHICCHI Zita
  MANON LESCAUT Der Musiker
Purcell DIDO UND AENEAS Sorceresse
Ravel L’ENFANT ET LES SORTILEGES L’Enfant
Reimann L’INVISIBLE Marthe / Bellangère
Rossini IL VIAGGIO A REIMS Marquise Melibea
Schostakowitsch LADY MACBETH VON MZENSK Sonyetka
Srnka MAKE NO NOISE Inge
Strauß, Johann
DIE FLEDERMAUS Prinz Orlofsky
Strauss, Richard
ARIADNE AUF NAXOS Dryade
  ELEKTRA 1. Magd
  SALOME Ein Page
Tschaikowski EUGEN ONEGIN Olga
Verdi FALSTAFF Mrs. Quickly
  LA TRAVIATA Annina
  NABUCCO Fenena
  RIGOLETTO Giovanna, Maddalena
Wagner DAS RHEINGOLD Fricka, Flosshilde
  DIE WALKÜRE Fricka, Siegrune
  GÖTTERDÄMMERUNG 2. Norn, Flosshilde
  DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Mary
  PARSIFAL 2. Knappe, Blumenmädchen, Stimme aus der Höhe
  RIENZI Adriano
Wolf-Ferrari ASCHENPUTTEL Stiefmutter
Johann Sebastian Bach h-Moll-Messe (BWV 232)
  Johannes-Passion (BWV 245)
  Matthäus-Passion (BWV 244)
  Weihnachtsoratorium (BWV 248)
Ludwig van Beethoven Chorfantasie c-Moll op. 80
  Sinfonie Nr. 9 (d-Moll) op. 125
Lili Boulanger
Psaume 130 Du fond de l’abîme für Alt und Tenor solo, Chor, Orgel und Orchester
Max Bruch Gruß an die heilige Nacht op. 62
Gaetano Donizetti Messa da Requiem, Op. 73
Antonín Dvořák Stabat Mater, op. 58 (B 71)
Manuel de Falla El Sombrero de Tres Picos
Georg Friedrich Händel Messiah, HWV 56
Igor Kuljerić Kroatisches glagolitisches Requiem für Soli, Chor und Orchester
Gustav Mahler
Das Lied von der Erde
  Rückert-Lieder
Felix Mendelssohn Bartholdy Die erste Walpurgisnacht, op. 60 (MWV D 3)
  Elias op. 70 (MWV A 25)
  Paulus op. 36 (MWV A 14)
Wolfgang Amadeus Mozart Missa brevis in G „Pastoralmesse“, KV 140
  Requiem in d-Moll, KV 626
Giovanni Battista Pergolesi Stabat mater
Gioachino Rossini Petite Messe solennelle
Camille Saint-Saëns Oratorio de Noël, op. 12
Arnold Schönberg Gurre-Lieder, Waldtaube
Robert Schumann Der Rose Pilgerfahrt op.112
Giuseppe Verdi
Messa da Requiem
Antonio Vivaldi Gloria, RV 589
Richard Wagner
Wesendonck-Lieder

Das Rheingold auf dem Parkdeck - Deutsche Oper Berlin

Tschaikowski: PIQUE DAME, "Da, vspomnila … Podrugi milie“

Ponchielli: LA GIOCONDA, "Voce di donna o d´angelo“