VENUS IN SEIDE (PREMIERE) – OPERNHAUS GRAZ (REZENSIONEN)

VENUS IN SEIDE (PREMIERE) – OPERNHAUS GRAZ (REZENSIONEN)


Premiere am 20.03.2024

Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


DrehPunktKultur von Heidemarie Klabacher

OPER GRAZ / OPERETTE / STOLZ / KALMAN

…seine Venus in Seide feierte in der Oper Graz einen Triumph unter der musikalischen Leitung von Marius Burkert auf der Bühne von Martina Segna in der Regie von Dirk Schmeding…


Kronen Zeitung von Michaela Reichart

Origineller Operettenspaß mit Paprika und Pfeffer

Regisseur Dirk Schmeding scheut diese Herausforderung nicht und setzt der ohnehin grotesk anmutenden Handlung noch einige absurde Sahnehäubchen auf, die aber bestens funktionieren. Mit seinem musikalischen Ungarisch-Kurs zeigt er exemplarisch vor, wie man mit Operetten-Nationalismus umgeht. Auch das antiquierte Frauenbild oder die Zigeunerromantik konterkariert er mit Witz. Dazu liefert er alles, was zu einem unterhaltsamen Operettenabend gehört. Umwerfende Tanzeinlagen (Choreografie: Sean Stephens), knallige Kostüme (Frank Lichtenberg), eine Bühne, die alles mitmacht (Martina Segna) – und allen voran ein fantastisches Ensemble...


Living Culture von Monika Wogrolly

VENUS IN SEIDE — ZEITGEMÄSSES POTPOURRI DER LEIDENSCHAFTE

…Unter der Regie von Dirk Schmeding werden Klischees und Rollenbilder aufs Korn genommen, das Schwarzweißdenken und Kindheitsmotiv von Räuber und Kasperl aufgegriffen und neu in Szene gesetzt. Sogar mit dem Stinkefinger und dem männlichen Harndrang in einem munter in Szene gesetzten Pissoir wird lieblich-keck, nicht brachial gespielt, sodass das Publikum aus dem Schmunzeln und Grinsen nicht mehr herauskommt….


ONLINE MERKER von Walter Nowotny

VENUS IN SEIDE von Robert Stolz. Premiere

auch wegen der grandiosen Inszenierung von Dirk Schmeding, der schon vor zwei Jahren in Graz mit seiner humorvollen Inszenierung von Weinbergers „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ für Furore gesorgt hat. Er hat nun auch „Venus in Seide“ mit viel Ironie und Augenzwinkern auf die Bühne gebracht. Es ist bewundernswert, wie er die richtige Balance zwischen Humor und Ersthaftigkeit erreicht, die dem Werk guttut


Opera Online von Dr. Helmut Christian Mayer

Versuchte Wiederbelebung einer Rarität in Graz

…Regisseur Dirk Schmeding zeigt das Stück wie eine bunte Revue augenzwinkernd, teils bewusst überzogen mit einem hinreißenden Tanzensemble (Choreographie: Seans Stephens) und insgesamt viel Action und erheblichem Aufwand. So sind bunte Projektionen, Glitzerkugeln, schrille Kostüme (Frank Lichtenberg), ein bloß mit Eisenstäben angedeutetes Schloss (Bühne: Martina Segna), ein Freiluftpissoir zu sehen und zuletzt eine Räuberbande (anstelle von „Zigeunern“) als Rocker zu sehen…


Operetta Research Center von Robert Quitta

Triumphales Comeback an der Oper Graz

Regisseur Dirk Schmeding und sein Team machen sich auch einen Heidenspaß, diese „verstaubte“ Venus ordentlich aufzumischen. Größtenteils herrscht Berliner Queer-Punk-Style vor, allerdings (vor allem in den Kostümen) mit Einsprengseln von tradierten Operettenkonventionen...


Besetzung:

Musikalische LeitungMarius Burkert / Stefan Birnhuber
InszenierungDirk Schmeding
ChoreographieSean Stephens
BühneMartina Segna
KostümeFrank Lichtenberg
LichtSebastian Alphons
VideoChristian Weißenberger
DramaturgieKatharina John
ChorJohannes Köhler
Fürstin Jadja Milewska-PalotayCorina Koller / Sieglinde Feldhofer
Fürst Stephan Teleky (Der Fremde)Matthias Koziorowski
Baron Vilmos Oroszy, ObergespanFerry Öllinger
Komtesse Mizzi Pottenstein-Oroszy, Oroszys SchwesterIldikó Raimondi
Der andere Fremde (Rosza Sandor)Sandy Lopičić
Ladislaus von Köröshazy, DragonerleutnantIvan Oreščanin
Der Pfarrer | Bambuschek, WirtJános Mischuretz
Vörös-bácsiIstván Szécsi
MihályAndrás Kurta
Tänzerinnen & TänzerAloysia Astari / Rita Correia / Diego Federico /
Nicolas Köhler / Matthew Levick / Dorit Oitzinger /
Jaime Lee Rodney / Emmy Louise Thomsen
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