Rezension

Die Gezeichneten (Premiere) – Opernhaus Zürich (Rezensionen)

Vorstellungen am 29. Januar 2019 und am 1., 4Vorstellungen am 23. (Premiere) 26. September sowie 2., 9., 12., 17., 20. und 23. Oktober 2018., 7., 10. und 13. Februar 2019.

Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Aargauer Zeitung von Sibylle Ehrismann

Das Drama des hässlichen Mannes

…Thomas Johannes Mayer überzeugt als Tamare mit Schalk und agiler Stimme…

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Bachtrack von Sarah Batschelet

A florid perversity: Barrie Kosky fires up Die Gezeichneten in Zurich

…Thomas Johannes Mayer was as steady of voice as he ably portrayed the perfect combination of pompous youth and heartless noble…

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concerti.de von Joachim Lange

Gekühlte Leidenschaft

…Das auch vokal überzeugendste Porträt gelingt Thomas Johannes Mayer. Er vermittelt die Anziehungskraft seines Tamare auf Carlotta nicht durch vokale Kraftmeierei, sondern setzt auf die Verführung vokaler Eleganz…

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Das Opernglas von W. Kutzschbach

Die Gezeichneten

…Das diesbezüglich deutschsprachige Sänger Vorteile für sich verbuchen können, zeigte sich bei Thomas Johannes Mayer als Tamare, der mit vorbildlicher Diktion und verführerisch geschmeidigem Bariton nebst der blendenden, an Mandryka erinnernden Erscheinung ein überzeugendes Rollenporträt lieferte…

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Deutschlandfunk von Elisabeth Richter

Schrekers „Die Gezeichneten“ ohne Sadomaso

…Auch die etwas kleineren Partien waren hervorragend besetzt, etwa der Liebhaber Tamare mit dem Bariton Thomas Johannes Mayer…

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nmz – neue musikzeitung von Peter P. Pachl

Ableitung der Ableitung: Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Oper Zürich

…Derartige Mängel nicht zu konstatieren sind bei dem Wagner-erfahrenen Bariton Thomas Johannes Mayer, der den Kraftmenschen Tamare kraftvoll gestaltet…

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Online Musik Magazin von Roberto Becker

Nicht immer ist weniger mehr

…Thomas Johannes Mayer liefert jedoch die überzeugendste Leistung des mit seiner vokalen Gestaltung des Machos Tamare…

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OPER AKTUELL von Kaspar Sannemann

Zürich: DIE GEZEICHNETEN, 23.09.2018

…Die von der Gesangslinie her am angenehmsten das Ohr treffende Partie ist die des Womanizers Graf Vitelozza Tamare, welchen Thomas Johannes Mayermit seinem sauber und wunderschön phrasierenden Bariton mit markanter Autorität und gehörigem Selbstbewusstsein sang…

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Operalounge.de von Samuel Zinsli

Klinische Kühle

…Grandios Thomas J. Mayer als Alvianos Gegenspieler Tamare (bizarrerweise in der Zürcher Produktion stets mit Vornamen Vitelozza statt Vitelozzo genannt, mündlich wie schriftlich) – den rücksichtslosen, kraftstrotzenden Lebemann mit dem Motto „Die Schönheit sei Beute des Starken“ glaubt man ihm unverzüglich, die Faszination einer solchen Gestalt, die fundamental uninteressiert an dem ist, was andere wollen, kann er glänzend vermitteln. Das packende, in manchen Färbungen auch etwas knorrige Timbre und die veristischen Mittel seines potenten Baritons (inclusive sprachlicher Gestaltung) setzt er optimal ein und spart sich Blicke hinter die Fassade in doch auch vorhandene Unsicherheiten bis zuletzt auf, fabelhaft…

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Opernmagazin von Marco Stücklin

VERSTEINERTE LUST – Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ begeistert im Opernhaus Zürich

…Graf Tamare wird vom Bariton Thomas Johannes Mayer mit viel Einsatz und starker Stimme als Macho gespielt. Der Kontrast zu Salvago könnte nicht grösser sein und in den gemeinsamen Szenen findet dieser Kampf um Carlotta seinen Höhepunkt…

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Opernwelt von Peter Hagmann

Zugespitzt

…denn seine Carlotta hat sich dem Übermann Tamare (in jeder Hinsicht blendend: Thomas Johannes Mayer) hingegeben…

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Tages-Anzeiger von Susanne Kübler

Nüchterner Rausch

…Auch Thomas Johannes Mayer darf seinen Bariton strahlen lassen: Als Tamare ist er der Sieger in der Geschichte (oder vielleicht auch nur Alvianos Albtraum)…

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Musikalische Leitung Vladimir Jurowski
Inszenierung Barrie Kosky
Bühnenbild Rufus Didwiszus
Kostüme Klaus Bruns
Lichtgestaltung Franck Evin
Choreinstudierung Janko Kastelic
Dramaturgie Kathrin Brunner
   
Herzog Antoniotto Adorno / Der Capitaneo di giustizia Christopher Purves
Graf Andrae Vitelozza Tamare Thomas Johannes Mayer
Lodovico Nardi, Podestà der Stadt Genua Albert Pesendorfer
Carlotta Nardi, seine Tochter Catherine Naglestad
Alviano Salvago John Daszak
Guidobald Usodimare Paul Curievici
Menaldo Negroni Iain Milne
Michelotto Cibo Oliver Widmer
Gonsalvo Fieschi Cheyne Davidson
Julian Pinelli Ildo Song
Paolo Calvi Ruben Drole
Diener Jungrae Noah Kim
Ein Jüngling Thobela Ntshanyana
Ein Mädchen Sen Guo
Erster Senator Nathan Haller
Zweiter Senator Dean Murphy
Dritter Senator Alexander Kiechle
Philharmonia Zürich
Chor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich
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Der fliegende Holländer – Bayreuther Festspiele (Rezensionen)

 Vorstellungen am 30. Juli, 3., 7., 12., 22. und 26. August 2018

Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Der neue Merker von Christian Konz

BAYREUTH/ Festspiele: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
…Beim Sängerensemble ragen fast mehr die Comprimari heraus, und die Palme gebührt ohne Zweifel dem Erik, den TOMISLAV MUZEK hochemotional, belkantesk und mit subtil- perfekter Diktion zur Hauptrolle macht. Ein Tenor mit Strahlkraft in der Höhe, eleganter Phrasierung und großer Musikalität…
 

Opera World  von Luc Roger

Reprise à Bayreuth du Hollandais volant dans la mise en scène de Jan Philipp Gloger

…Tomislav Mužek, un des meilleurs interprètes de la soirée, revêt les habits d’Eric représenté ici comme l’ homme d’entretien de la fabrique de ventilateurs armé d’un pistolet à silicone, dans ce rôle qui est sa meilleure carte de visite…

Online Merker von Friedeon Rosèn

BAYREUTH/ Festspiele: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

…Für den Eric bringt Tomislav Muzek einen guten lyrischen Tenor ein, Die Arie und die Cavatine geraten vom Feinsten…

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NMZ von Peter P. Pachl

Eriks leerer Geldbeutel – „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

…Stimmlich und darstellerisch exzellent verkörpert der angenehm heldenhafte Tenor den mit Klebepistole agierenden Underdog, der nunmehr sein „Leiden“ drastisch auf seinen permanent leeren Geldbeutel bezieht…

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mittelbayerische.de von Micahela Schabel

Wagners Oper ohne jeglichen Zauber

…der kroatische Tenor Tomislav Muzek als Erik macht die mitreißende Emotionalität Wagners hörbar. Sehr lyrisch interpretiert entfaltet sich hier Gefühl, wie man sich das von einer Wagner-Oper erwartet…

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klassig-begeistert von Andreas Schmidt

Ein Tenor und der Chor zeigen, wo der Hammer hängt

…Tomislav Mužeks kultivierter Gesang war sehr angenehm zu hören, und das nicht nur wegen der Seltenheit seines Stimmfaches (ein lyrischer Tenor) in Wagner’schen Opern. Er überzeugte als Erik im Hausmeister-Kittel in allen Lagen. Sein Timbre ist einzigartig, seine Strahlkraft enorm. „Die innere Zerrissenheit, das ohnmächtige Kämpfen um Sentas Liebe und die Verzweiflung über das langsame, unaufhaltsame Entgleiten dieser macht er nachfühlbar“, schreibt BR Klassik trefflich…

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Classicagenda von Cinzia Rota

Le hollandais volant à Bayreuth, capitaine sans navire et sans mer

…et de l’Erik extrêmement convaincant de Tomislav Mužek on retient le timbre touchant et le phrasé moelleux. L’expression sincère de ses sentiments pour Senta est l’un des rares moments émouvants de la soirée, grâce également à un orchestre engagé…

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BR Klassik von Maximilian Maier

„Der Fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen

…Tomislav Muzek überzeugt als Erik, hier im Hausmeister-Kittel. Die innere Zerrissenheit, das ohnmächtige Kämpfen um Sentas Liebe und die Verzweiflung über das langsame, unaufhaltsame Entgleiten dieser macht er nachfühlbar. Seine Szenen sind die einzigen an diesem Abend, die bewegen…

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Arcimboldis World von Adrian Thomas Mai

Der Fliegende Holländer – Bayreuther Festspiele 03.08.2018

…Herausragend – auch in diesem Jahr – der zur Hauptrolle mutierende Erik von Tomislav Muzek, ihn wünscht man baldigst in einer grossen Partie zu sehen/hören – was für eine tolle Stimme!…

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Musikalische Leitung Axel Kober
Inszenierung Jan Philipp Gloger
Bühne Christof Hetzer
Licht Urs Schönebaum
Dramaturgie Sophie Becker
Video Martin Eidenberger
Choreinstudierung Eberhard Friedrich
   
Holländer Greer Grimsley (I. V) / John Lundgren (II, III, IV, VI)
Daland Peter Rose
Senta Ricarda Merbeth
Erik Tomislav Mužek
Mary Christa Mayer
Steuermann Rainer Trost
Chor der Bayreuther Festspiele
Orchester der Bayreuther Festspiele
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Carmen (Premiere) – Deutsche Oper Berlin (Rezensionen)

Premiere am 20. Januar 2018

Hier finden Sie die wichtigsten Zitate aus Rezensionen der nationalen und internationalen Presse.
Diese Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Kieler Nachrichten von Jürgen Gahre

Provokation Carmen

…Ivan Repušić, der GMD von der Staatsoper Hannover, führt das Orchester der Deutschen Oper Berlin umsichtig, mit feinem Gespür für Dynamik und Bizets raffinierte Klangvaleurs durch die Partitur. Er erliegt nicht der Versuchung, das der Musik immanente Feuer übermäßig zu entfachen, sondern findet stets das rechte Maß für die großen Leidenschaften in dieser Oper. 

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Deutschlandfunk von Uwe Friedrich

Stumpfes, denkfaules Niveau

…Der Dirigent Ivan Repušić leitet das Orchester straff und abwechslungsreich, der Chor singt gut, wenn auch nicht allzu präzise, der Kinderchor ist großartig. Musikalisch gut bis sehr gut,… 

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Der Opernfreund von Ingrid Wanja

Nieren- anstelle von Tabakschmuggel

…Das Orchester unter dem erfahrenen Ivan Repušić betonte die Kontraste in der Partitur, zauberte wunderschöne Vorspiele und wurde zu Recht besonders gefeiert… 

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Berliner Morgenpost von Georg Kasch

Selbstbewusst und freiheitsliebend

…Dem gibt Ivan Repušić am Pult nur bedingt Zucker, schärft den Orchesterklang hart, kon­trastiert schnelle Rhythmen mit Bizets Lyrismen, arbeitet aber auch die musikalische Ironie genau heraus… 

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Berliner Zeitung von Peter Uehling

Die neue „Carmen“ ist todernst und skurril zugleich

…Als Ivan Repusič am Pult des Orchesters der Deutschen Oper mit dem Vorspiel loslegte, war eine musikalisch so differenzierte Aufführung nicht zu erwarten: Das war doch arg schnell und ohne Griff für die Schlagzeugakzente. Aber danach wurde es eine markante, in Farben und Tempi durchaus nicht gewöhnliche Interpretation, mit prägnanten und präzisen Chören und Kinderchören… 

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rbb kulturradio von Matthias Käther

„Carmen“
Stilistisch perfekt dirigiert
…Doch der kroatische Dirigent Ivan Repusic war für mich dann am Ende der eigentliche Held des Abends. Er hat das Orchester der Deutschen Oper in einen verblüffend  temperamentvollen Klangkörper verwandelt (ach, hätte doch der Prophet an der Deutschen Oper auch diesen Schmiss gehabt!). Das waren zuweilen erfreulich fesche, fast Offenbach‘sche Tempi. In den lyrischen Momenten erahnte man schon die seidige, impressionistische Welt eines Massenet. Die dramatischen Höhepunkte waren wuchtig, ohne in verismohaften Pomp zu kippen…

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klassik.com von Theo Hoflich

Gespaltene Reihen
Perkussives Feuer

…Ivan Repusic dirigiert die Musik aus dem inneren Rhythmus heraus. Tänzerisch und klar schwingen die Tempi, prägnant und belebend kreist das Metrum…Repusic gelingt eine Feinjustierung des Taktes, die an jeder Stelle mitreißt, das Orchester zu auflodernder, aber stets rücksichtsvoller Dynamik verhilft… 

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Opera Wire von Jonathan Sutherland

Carmen: Clémentine Margaine & Charles Castronovo Gutted By Director Obsessed With Human Organs & Vivisections
…Croatian maestro Ivan Repušić managed to ply a middle course although there was a prevalent French translucency exemplified in passages such as the introduction to the “Chanson bohème.”  Although starting the Prélude at a breakneck pace (it is only marked “Allegro giocoso”) tempi quickly settled down and Repušić was able to coax some very fine playing out of the Deutsche Oper Berlin orchestra. Woodwinds were especially strong with feather light flutes in the opening to Act Two, cheekily chirpy in the “Mêlons! Coupons!” trio.  The Entr’acte to Act Three was memorable for its plaintive lyricism. Bassoons chuckled along and clarinets were far from inferior. Strings were alternatively dulcet or biting as required with some particularly crisp marcato playing during the fight between Don José and Escamillo and in the syncopated rhythms which follow. Bugle-calling trumpets were immaculate and percussion suitably snappy although the maracas in the Habanera were so loud it was as if Carmen had amplified clackers in her bolso. The orchestra deserved multiple “ole’s” on its own… 
 
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bachtrack von Zenaida des Aubris

Carmen the butcher: a grotesque new production at Deutsche Oper Berlin
…Ivan Repušić conducts with brisk tempi, clearly and precisely. Every now and then it got a bit too loud, but this production can take it. Just to show that Repušić does care, the music for Micaëla’s aria reflected the core values of love and empathy…  
 
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Der Opernfreund von Kaspar Sannemann

CARMEN (in Mexiko)

…Ivan Repušić und das an diesem Abend mit einer ungeheuren Farbenpracht bis in die zartesten Verästelungen der Holzbläser aufspielende Orchester der Deutschen Oper Berlin für eine begeisternde, mitreißende und rhythmisch fantastisch präzise (die Kastagnetten ein Traum!) Wiedergabe der so populären Partitur…

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nmz – neue musikzeitung von Peter P. Pachl

 Liebe in Zeiten des Organhandels – „Carmen“ an der Deutschen Oper Berlin
…Dirigent Ivan Repušić geht die Vorspiele frisch an und sorgt für Ausgewogenheit zwischen Graben – mit dem sehr gut disponierten Orchester der Deutschen Oper Berlin… 
 
Musikalische Leitung Ivan Repušić
Inszenierung Ole Anders Tandberg
Bühne Erlend Birkeland
Kostüme Maria Geber
Licht Ellen Ruge
Chöre Jeremy Bines
Kinderchor Christian Lindhorst
Choreografie Silke Sense
Dramaturgie Jörg Königsdorf, Katharina Duda
 
Carmen Clémentine Margaine
Frasquita Nicole Haslett
Mercédès Jana Kurucová
Micaëla Heidi Stober
Don José Charles Castronovo
Moralès Philipp Jekal
Zuniga Tobias Kehrer
Escamillo Markus Brück
Remendado Ya-Chung Huang
Dancairo Dean Murphy
Kinderchor der Deutschen Oper Berlin
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
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