Archives

Jelena Kordić

Vita

Die kroatische Mezzosopranistin Jelena Kordić studierte an der Musikakademie der Universität Zagreb in Kroatien mit Ruža Pospiš Baldani und setzt ihr Studium privat bei Deborah Polaski und
Sherman Lowe fort.

Von 2015- 2017 war Jelena Kordić Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden, 2017-2018 Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig.

Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo sie als Charlotte (WERTHER) Adalgisa (NORMA), Hänsel (HÄNSEL UND GRETEL) und Smeraldine (DIE LIEBE ZU DEN 3 ORANGEN) zu hören ist.

Höhepunkte der Spielzeit 2019/2020 sind die Titelrolle in einer CARMEN-Neuproduktion, ihr Rollendebüt als Octavian (DER ROSENKAVALIER), Agnese (BEATRICE DI TENDA) und Adalgisa (NORMA).

Gastverpflichtungen führten die Künstlerin als Hänsel (HÄNSEL UND GRETEL) an die Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf und als 3. Magd (ELEKTRA) zum Concertgebouw, Amsterdam.

An die Semperoper Dresden kehrte sie als Hänsel (HÄNSEL UND GRETEL), Prinz Orlofsky (DIE FLEDERMAUS) und als Emilia (OTELLO) zurück.

Ihr Repertoire umfasst Partien wie: Cherubino (LE NOZZE DI FIGARO), Dorabella (COSÌ FAN TUTTE), Sesto (LA CLEMENZA DI TITO), Dackel (DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN), Lola (CAVALLERIA RUSTICANA), Olga (EUGEN ONEGIN), Fenena (NABUCCO), Meg Page (FALSTAFF) und Adalgisa (NORMA).

2019-07-12

Bellini NORMA Adalgisa
Bersa POSTOLAR OD DELFTA (DER SCHUSTER VON DELFT) Mintje
Bizet CARMEN Carmen, Mercédès
Gluck ORFEO ED EURIDICE Orfeo
Gotovac, J. Ero s onoga svijeta (Ero the Yoker) Doma
Harbison THE GREAT GATSBY Tango Singer
Humperdinck HÄNSEL UND GRETEL Hänsel
Janáček DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Fuchs
  JENUFA (Jeji pastorkyna) Pastuchyna
Lortzing DER WILDSCHÜTZ Nanetta
Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA Lola
  WERTHER Charlotte
Mozart COSÌ FAN TUTTE Dorabella
  DIE ZAUBERFLÖTE, 2. Dame, 3. Dame
  LA CLEMENZA DI TITO Sesto, Annio
  LE NOZZE DI FIGARO Cherubino
Prokofjew DIE LIEBE ZU DEN 3 ORANGEN Smeraldina
Strauß DIE FLEDERMAUS Prinz Orlofsky
Strauss ELEKTRA 3. Magd
  SALOME Page
Tschaikowski EUGEN ONEGIN Olga
Verdi FALSTAFF Mrs. Meg Page
  LA TRAVIATA Flora
  NABUCCO Fenena
  OTELLO Emilia
  RIGOLETTO Maddalena, Paggio della Duchessa
Wagner PARSIFAL Blumenmädchen
Zanettovich MARCO POLO Bolgana
Beethoven Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125
Dvořák Stabat Mater
Mozart Requiem in d-Moll. KV 626
Pergolesi Stabat mater
Verdi Messa da Requiem
Wagner Wesendonck-Lieder
+INFO

Ulrich Windfuhr

Vita

Geboren in Heidelberg, aufgewachsen in Düsseldorf, erhielt Ulrich Windfuhr bereits in frühem Alter Klavierunterricht. 1978 nahm er sein Studium an der Musikhochschule Köln auf; seine Hauptfächer belegte er in den Meisterklassen von Günter Ludwig (Klavier), Volker Wangenheim (Dirigieren) und dem Amadeus Quartett (Kammermusik).

Stipendien und Förderpreise brachten den Musiker früh mit renommierten Künstlern zusammen: 1981 war er Pianist der Internationalen Menuhin Akademie in Gstaad und arbeitete u.a. mit Pinchas Zukerman, Ruggiero Ricci, Boris Belkin und Yehudi Menuhin. 1984 schloss Windfuhr sein Dirigierstudium in Deutschland mit Auszeichnung ab. Er setzte seine Studien bei Franco Ferrara in Siena, Florenz und Rom fort. Als DAAD-Stipendiat in Wien lernte er bei Otmar Suitner und Karl Österreicher, Dirigierkurse besuchte er bei Gennadi Roshdestvensky, Carlo Maria Giulini und Leonard Bernstein. 1985 war Ulrich Windfuhr Preisträger beim Internationalen Dirigierwettbewerb Vittorio Gui und 1986 beim Internationalen Dirigierwettbewerb Janos Ferencsic in Budapest. Dies zog Konzerte mit dem Orchestra dell Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchester der Budapester Staatsoper, dem Radiosymphonieorchester Budapest und der Ungarischen Nationalphilharmonie Budapest, dem Philharmonischen Orchester Györ und dem Symphonieorchester Sombathely nach sich.
1986 trat Windfuhr sein erstes Opernengagement als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Dortmund an. Er übernahm u.a. Rossinis „La pietra del paragone“, Mozarts „Entführung aus dem Serail“, zudem verschiedene Operetten und Ballette. Drei Jahre später wechselte er als Studienleiter und 2. Kapellmeister an das Theater Augsburg, wo er neben eigenen Einstudierungen im Bereich Musical und Ballett das gesamte Repertoire der laufenden Spielzeit 89/90 von der Operette bis hin zu „Arabella“ von Richard Strauss dirigierte. Von 1990-1993 wirkte Windfuhr als 1. koordinierter Kapellmeister am heutigen Staatstheater Nürnberg. Hier erweiterte er sein Mozart-Repertoire („La finta giardiniera“, „Don Giovanni“, „Così fan tutte“) und übernahm alle von GMD Christian Thielemann einstudierten Produktionen von Wagner, Strauss und Verdi und hatte die musikalische Leitung bei Galavorstellungen u.a. mit Bernd Weikl und Gena Dimitrova.

1993 wechselte Windfuhr ans Niedersächsische Staatstheater Hannover, wo er als 1. Kapellmeister u.a. für die Neuproduktionen von „La Cenerentola“ (Rossini) und „Martha“ (Flotow) und für die Wiederaufnahmen von „Eugen Onegin“ (Tschaikowsky), „La Traviata“ (Verdi) sowie „Don Carlos“ (Verdi) verantwortlich war. 1994 debütierte er mit Richard Strauss’ „Elektra“ (Regie: Ruth Berghaus) am Nationaltheater Mannheim, 1995 stellte er die Produktion am Hessischen Staatstheater Wiesbaden vor. Im gleichen Jahr wurde Windfuhr 1. Kapellmeister und kommissarischer GMD am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Hier dirigierte er u.a. die Premieren von „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Wagner), „Die verkaufte Braut“ (Smetana), „Das schlaue Füchslein“ (Janacek) und „Manon“ (Massenet).

Von 1998-2003 war Windfuhr als Generalmusikdirektor an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel tätig. In enger Zusammenarbeit mit Intendantin und Regisseurin Kirsten Harms erregte er internationale Aufmerksamkeit mit „Der Ring des Nibelungen“ und „Der fliegende Holländer“ (Wagner), mit „Die schweigsame Frau“ und „Die Liebe der Danae“ (Richard Strauss) und einem Franz-Schreker-Zyklus („Das Spielwerk und die Prinzessin“, „Flammen“, „Christophorus“). Die Zeitschrift Opernwelt honorierte die fruchtbare Zusammenarbeit drei Jahre in Folge (2000, 2001, 2002) mit der Nominierung der Kieler Bühnen zum „Opernhaus des Jahres“. Konsequenz des Erfolgs waren u.a. fünf Gesamtaufnahmen mit dem Label CPO. Im Konzertbereich machte Windfuhr mit Schostakowitsch, einem Strawinsky-Zyklus und einer weiteren CD-Produktion mit dem Philharmonischen Orchester Kiel (Werke von Richard Wagner, Mendelssohn Bartholdy und Claude Debussy) Furore. 2002 nominierte ihn die Zeitschrift „Opernwelt“ Kritikerumfrage zum Dirigenten des Jahres. 2003 erhielt Windfuhr für die CD „Das Spielwerk und die Prinzessin“ den Diapason d’Or, den Choc de la Musique sowie den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik; 2005 folgte der Orphée d’Or für die CD „Die Liebe der Danae“.

2007 wurde Ulrich Windfuhr auf die Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig berufen.

Angesehene Konzerthäuser engagierten Windfuhr als Gastdirigent – etwa das Händel-Festspielorchester Halle, die Niederrheinischen Sinfoniker, das Sinfonieorchester Wuppertal, die Norddeutsche Philharmonie Rostock, das Orchester des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die Badische Staatskapelle Karlsruhe, die Bergischen Symphoniker, das NDR Radiophilharmonie Hannover, das Beethovenorchester Bonn, das Philharmonische Orchester Heidelberg, die Anhaltinische Philharmonie Dessau, das Delaware Symphonie Orchestra, das Sinfonieorchester Aachen, die Nürnberger Symphoniker, die Göttinger Symphoniker, das Philharmonische Orchester Kiel und das Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Auch renommierten Theater luden ihn ein, so stand er u.a. am Pult der Opernhäuser in Halle, Dessau, Chemnitz, Krefeld-Mönchengladbach, Düsseldorf-Duisburg, des Teatro la Fenice Venedig, des Teatro di Bologna, des Teatro di Roma und des Teatro Sao Carlo in Lissabon. In der Saison 1996/97 debütierte Windfuhr an der Deutschen Oper Berlin, wo er inzwischen regelmäßig zu Gast ist. Eben dort leitete er den Freischütz (Weber), die Frau ohne Schatten und die Liebe der Danae (Strauss) sowie Germania (Franchetti). Des Weiteren Otello mit den Hamburger Symphonikern – eine Produktion für den Bayrischen Rundfunk, Cosi fan tutte in Leipzig sowie als musikalischer Leiter der Eutiner Festspiele, wiederum mit den Hamburger Symphonikern die Neuproduktionen La Traviata (Verdi), Der Freischütz (Weber) und der Zauberberg,. Die Produktionen Genovea (Schumann) dirigierte er in Leipzig und Düsseldorf. Weitere Engagents führten ihn nach Korea, in die USA und nach Italien.

Ulrich Windfuhr übernahm im Herbst 2013 den Lehrstuhl für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, unter anderen Aufgaben wird Ulrich Windfuhr ständig mit den Hamburger Symphonikern zusammenarbeiten.

2018-09-01

Alban Berg LULU (3-AKTIG)
Georges Bizet CARMEN
Benjamin Britten TOD IN VENEDIG
Gaetano Donizetti L’ELISIR D’AMORE
  MARIA STUARDA
Friedrich von Flotow MARTHA
Philip Glass SATYAGRAHA
Engelbert Humperdinck HÄNSEL UND GRETEL
Leoš Janáček DIE SACHE MAKROPOULOS
  DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN
Franz Lehár DIE LUSTIGE WITWE
  DER GRAF VON LUXEMBURG
Albert Lortzing DER WILDSCHÜTZ
  ZAR UND ZIMMERMANN
Jules Massenet MANON
Wolfgang Amadeus Mozart DIE GÄRTNERIN AUS LIEBE
  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  COSÌ FAN TUTTE
  DON GIOVANNI
  DIE ZAUBERFLÖTE
  LE NOZZE DI FIGARO
Jacques Offenbach ORPHEUS IN DER UNTERWELT
  COSCOLETTO
  LES CONTES D’HOFFMANN
Franz Schreker CHRISTOPHORUS
  DAS SPIELWERK UND DIE PRINZESSIN
  FLAMMEN
Franz von Suppé BANDITENSTREICHE
Ruggero Leoncavallo PAGLIACCI
Carl Millöcker DER BETTELSTUDENT
Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA
Carl Orff DIE KLUGE
Giacomo Puccini LA BOHÈME
  TOSCA
  TURANDOT
Maurice Ravel DIE SPANISCHE STUNDE
Emil Nikolaus von Reznicek DONNA DIANA
Gioachino Rossini LA PIETRA DEL PARAGONE
  LA CENERENTOLA
Bedřich Smetana DIE VERKAUFTE BRAUT
Johann Strauß WIENER BLUT
  DER ZIGEUNERBARON
  DIE FLEDERMAUS
Richard Strauss SALOME
  ELEKTRA
  ARABELLA
  DIE LIEBE DER DANAE
  DIE SCHWEIGSAME FRAU
  DER ROSENKAVALIER
  ARIADNE AUF NAXOS
  DIE FRAU OHNE SCHATTEN
Pjotr Iljitsch Tschaikowski EUGEN ONEGIN
Giuseppe Verdi LA TRAVIATA
  RIGOLETTO
  IL TROVATORE
  LA FORZA DEL DESTINO
  DON CARLOS
  OTELLO
  AIDA
  FALSTAFF
  UN BALLO IN MASCHERA
Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  TANNHÄUSER
  DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
  DAS RHEINGOLD
  DIE WALKÜRE
  SIEGFRIED
  GÖTTERDÄMMERUNG
  RIENZI
Carl Maria von Weber DER FREISCHÜTZ
  EURYANTHE
Kurt Weill AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY
  DIE SIEBEN TODSÜNDEN

 

 

F. Liszt - Fantasie über Ungarische Volksmelodien - Wouter Bergenhuizen


+INFO

Olivier Tardy

Vita

Olivier Tardy ist ein international gefragter Dirigent und vielseitiger Künstler. Er steht regelmäßig am Pult der Stuttgarter Philharmoniker, des Münchner Rundfunkorchesters, der Münchner Symphoniker und des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Darüber hinaus hat er u. a. das Prague Philharmonia, das Orchestre Philharmonique de Nice, das Orchestre Lamoureux, die Essener Philharmoniker und das Tiroler Sinfonieorchester Innsbruck geleitet. In der Saison 2018/2019 setzt er seine Zusammenarbeit mit dem den Münchner Symphonikern und dem Georgischen Kammerorchester fort und kehrt zurück u. a. zum Deutschen Musikwettbewerb, diesmal in Nürnberg, sowie zur Neuen Philharmonie Westfalen und zur Württembergische Phiharmonie Reutlingen.

Im Opernbereich leitete er verschiedene Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, darunter die Kammeroper „Eight Songs for a Mad King“ von Maxwell Davis im Cuvillié-Theater, und Projekte der Kammeroper München, außerdem dirigierte er Galakonzerte mit Roberto Alagna in Berlin, Hamburg, Dresden und in Palma de Mallorca im Rahmen des Festivals Música Mallorca.

Als Dirigent arbeitete er mit den Pianisten Ivo Pogorelich, Gerold Huber und Yulianna Avdeeva zusammen. 2015 begleitete er Christian Gerhaher bei seinem Programm mit Mozart-Arien in Landshut.

Ein wichtiger Bestandteil in Olivier Tardys bisheriger Laufbahn ist sein großes Engagement für die Jugendarbeit. Dem 2007 gegründeten Jugendorchester der Bayerischen Staatsoper stand er als erster Dirigent vor und leitete außerdem mehrere Projekte des Bayerischen Landesjugendorchesters. 2013 dirigierte er die Abschlusskonzerte des Deutschen Musikwettbewerbs, der erstmals in Stuttgart stattfand. Er unterstützt regelmäßig die Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.

Für seine CD-Einspielung mit dem Ensemble German Strings mit Bläserkonzerten von Henri Tomasi bekam er beste Kritiken, u. a. die Höchstbewertung des französischen Fachmagazins Diapason.

Olivier Tardy studierte zunächst in seiner Geburtsstadt Clermont-Ferrand und anschließend am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Nach dem Studium war er Mitglied der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, mit denen er auch auf zahlreichen Tourneen spielte. 1996 wurde er als Soloflötist an die Bayerische Staatsoper berufen. Er spielte unter großen Dirigenten wie Claudio Abbado, Seiji Ozawa, Zubin Mehta, Günter Wand, Daniel Barenboim oder Kirill Petrenko.

2018-09-01

Carl Orff, Carmina burana, O Fortuna
Philharmonie München, 2012
Tschechisches Nationalsymphonie-Orchester


Carl Orff, Carmina burana, Chume, chum geselle min
Philharmonie München, 2012
Tschechisches Nationalsymphonie-Orchester


Carl Orff, Carmina burana, Ave formosissima
Philharmonie München, 2012
Tschechisches Nationalsymphonie-Orchester


Aleksandr Borodin, Fürst Igor, Polowetzer Tänze
Philharmonie München, 2012
Tschechisches Nationalsymphonie-Orchester

 

 

CD Cover, Henri Tomasi

Henri Tomasi

Divertimento Corsica
Konzert für Oboe und Kammerorchester
Konzert für Fagott und Kammerorchester
Konzert für Klarinette und Streichorchester

Trio d’anches Hamburg:
Rupert Wachter, Klarinette
Christian Kunert, Fagott
Nicolas Thiébaud, Oboe

German Strings, Streichorchester
Olivier Tardy, Leitung

Label: FARAO classics
Erschienen: 2010
Katalog-Nummer: FARAO classics CD B 108062

 

+INFO

Ivan Repušić

Vita

Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters

Erster ständiger Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin

Ivan Repušić studierte Dirigieren an der Musikakademie in Zagreb bei Igor Gjadrov und Vjekoslav Sutej. Es folgten Studien bei Jorma Panula und Gianluigi Gelmetti sowie Assistenzen bei Kazushi Ono (Badisches Staatstheater Karlsruhe) und Donald Runnicles (Deutsche Oper Berlin).

Nach Stationen als Chefdirigent und Operndirektor am kroatischen Nationaltheater in Split, als musikalischer Leiter des Dubrovnik Sommer Festivals, als Chefdirigent des Zadar Chamber Orchestra, als 1. Kapellmeister an der Staatsoper in Hannover und 1. Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin wurde Ivan Repušić zur Spielzeit 2016/2017 Generalmusikdirektor an der Staatsoper in Hannover. In München debütierte Ivan Repušić beim Münchner Rundfunkorchester mit einer konzertanten Aufführung von Puccinis »LA RONDINE« und einer SILVESTER-GALA und wurde daraufhin zum neuen Chefdirigenten, mit Beginn der Spielzeit 2017/2018, ernannt.

Gastverpflichtungen führten ihn an die Deutsche Oper Berlin mit CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI, LA TRAVIATA, NABUCCO, TANNHÄUSER, CARMEN, TURANDOT, TOSCA, UN BALLO IN MASCHERA, LUCIA DI LAMMERMOOR, EUGEN ONEGIN, an die Semperoper Dresden mit MACBETH, FAUST (MARGARETHE), DIE ZAUBERFLÖTE, LA TRAVIATA an das Aalto-Theater Essen mit FALSTAFF sowie an die Hamburgische Staatsoper mit RIGOLETTO, L’ELISIR D’AMORE und LA BOHÈME und zur Komischen Oper Berlin mit RIGOLETTO und LA TRAVIATA.

Außerdem dirigierte er alle wichtigen Orchester und Opernensembles in Kroatien sowie das Orchestra Simfonica Giuseppe Verdi di Milano, die Prager Symphoniker, die Slowenische Philharmonie, das Orchester des Staatstheaters Darmstadt, das Sinfonieorchester Cottbus und Hannover sowie das Orchester der Deutschen Oper Berlin. Mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin verbindet ihn eine regelmäßige Gasttätigkeit.

Ivan Repušić ist mehrfacher Preisträger in Kroatien und widmet sich neben seinen Dirigaten der pädagogischen Arbeit als Lehrbeauftragter an der Akademie der Bildenden Künste der Universität von Split.

2018-09-01

Repertoire

Georges Bizet CARMEN
Gaetano Donizetti L’ELISIR D’AMORE
  LUCIA DI LAMMERMOOR
Jakov Gotovac ERO S ONOGA SVIJETA (ERO THE YOKER)
Charles Gounod FAUST (MARGARETHE)
  ROMÉO ET JULIETTE
Joseph Hatze POVRATAK (HEIMKEHR)
Ruggero Leoncavallo PAGLIACCI
Wolfgang Amadeus Mozart DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  DIE ZAUBERFLÖTE
Giacomo Puccini GIANNI SCHICCHI
  LA BOHÈME
  LA RONDINE
  MADAMA BUTTERFLY
  MANON LESCAUT
  SUOR ANGELICA
  TOSCA
Gioachino Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA
  IL VIAGGIO A REIMS
Richard Strauss SALOME
Pjotr Iljitsch Tschaikowski EUGEN ONEGIN
Giuseppe Verdi AIDA
  DON CARLO
  FALSTAFF
  I DUE FOSCARI
  IL TROVATORE
  LA TRAVIATA
  LUISA MILLER
  MACBETH
  NABUCCO
  OTELLO
  RIGOLETTO
  SIMON BOCCANEGRA
  UN BALLO IN MASCHERA
Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  TANNHÄUSER
+INFO

Benjamin Reiners

Vita

Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel ab der Spielzeit 2019/2020

Benjamin Reiners, geboren 1983 in Duisburg, studierte an der Hochschule für Musik Köln sowie in der Kapellmeisterklasse von Professor Karl-Heinz Bloemeke an der Hochschule für Musik Detmold.

Seine professionelle Theaterlaufbahn begann Benjamin Reiners als Solorepetitor und Kapellmeister am Staatstheater am Gärtnerplatz, wo er ein breites Repertoire aus Operette, Musical und Spieloper dirigierte. Zur Spielzeit 2011/2012 wechselte Benjamin Reiners als 2. Kapellmeister an die Niedersächsische Staatsoper Hannover. Nach zwei Spielzeiten avancierte er an diesem Haus zum 1. Kapellmeister. An der Staatsoper Hannover konnte er neben wichtigen Premieren in Oper und Ballett immer wieder seine enorme stilistische Bandbreite, die von der Barockoper über die großen Werke von Mozart, Rossini, Verdi und Puccini bis hin zum russischen und slawischen Repertoire reicht, unter Beweis. Mit der Spielzeit 2016/2017 wechselte er als stellvertretender Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister an das Nationaltheater Mannheim und leitete dort bis Sommer 2019 zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Benjamin Reiners Generalmusikdirektor der Stadt Kiel.

Gastdirigate führten und führen ihn an die Deutsche Oper Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, Oper Graz, an das Staatstheater Nürnberg und Darmstadt, an die Theater in Chemnitz, Münster und Kiel, an die Niedersächsische Staatsoper Hannover, zur Sommer Nacht Oper Kaiserslautern, zum Niedersächsischen Landesjugendorchester, an die Niedersächsische Staatsoper Hannover, zu den Duisburger Philharmonikern, zur Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, zum Philharmonischen Orchester Kiel, zur Philharmonie Südwestfalen, zu den Nürnberger Symphonikern und zum Münchner Rundfunkorchester.

In der Spielzeit 2019/2020 übernimmt Benjamin Reiners die Leitung der Neuproduktionen AIDA, DIE TOTE STADT und LA FINTA GIARDINIERA am Theater Kiel, gibt sein Debüt an der Oper Frankfurt mit Thomas´ MIGNON und dirigiert erneut an der Deutschen Oper am Rhein (DIE FLEDERMAUS, MADAMA BUTTERFLY, LE NOZZE DI FIGARO und LA TRAVIATA). Im Konzertbereich dirigiert er neben seinen Konzerten mit dem  Philharmonischen Orchester Kiel, das 7. Akademiekonzert des Orchesters des Nationaltheaters Mannheim und gastiert erstmals bei der Neubrandenburger Philharmonie.

2019-06-01

Harold Arlen DER ZAUBERER VON OZ
Vincenzo Bellini NORMA
Claude Debussy
HOUSE OF USHER
Gaetano Donizetti VIVA LA MAMMA
  LUCIA DI LAMMERMOOR
Stefan Johannes Hanke
DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN
Engelbert Humperdinck HÄNSEL UND GRETEL
Leoš Janácek JENUFA
Emmerich Kálmán GRÄFIN MARIZA
Franz Lehár DIE LUSTIGE WITWE
Ruggero Leoncavallo I PAGLIACCI
Frederick Loewe MY FAIR LADY
Peitro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA
Wolfgang Amadeus Mozart DIE ZAUBERFLÖTE
  DON GIOVANNI
  LE NOZZE DI FIGARO
  ZAIDE
  LA CLEMENZA DI TITO
Jacques Offenbach LES CONTES D´HOFFMANN
  ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Cole Porter KISS ME KATE
Giacomo Puccini LA BOHÈME
  TOSCA
  MADAMA BUTTERFLY
  TURANDOT
Sergej Rachmaninow FRANCESCA DA RIMINI
Gioachino Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA
  IL VIAGGIO A REIMS
Dmitri Schostakowitsch LADY MACBETH VON MZENSK
Bedrich Smetana DIE VERKAUFTE BRAUT
Johann Strauß DIE FLEDERMAUS
Arthur Sullivan THE MIKADO
Pjotr Iljitsch Tschaikowski EUGEN ONEGIN
  JOLANTA
Giuseppe Verdi UN BALLO IN MASCHERA
  OTELLO
  ERNANI
  RIGOLETTO
  DON CARLO
  LA TRAVIATA
  AIDA
Richard Wagner
DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  DER RING AN EINEM ABEND
Kurt Weill AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY

Die Fledermaus - Staatsoper Hannover

Don Giovanni - Staatsoper Hannover

Der Kuss - Rodin und Claudel - Staatsoper Hannover

+INFO

Florian Ludwig

Vita

Seit 2015 hat Florian Ludwig eine Professur für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik in Detmold inne

Florian Ludwig ist einer der vielseitigsten Dirigenten seiner Generation. Der Dirigent wurde in Franken geboren und studierte Dirigieren und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in München. Eine klassische Kapellmeisterlaufbahn führte ihn ans Nationaltheater Mannheim und an das Theater Bremen, wo er zunächst als zweiter und ab 2003 als erster Kapellmeister maßgeblich an den Erfolgen des Hauses unter der Intendanz von Klaus Pierwoß beteiligt war. Er arbeitet mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Helmut Baumann, Philipp Kochheim, Anthony Pilavachi und Roman Hovenbitzer zusammen und ist bei zahlreichen Orchestern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, den Bremer Philharmonikern, den Münchner Symphonikern und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig ein gern gesehener Gastdirigent.

Zwischen 2008 und 2017 war Florian Ludwig Generalmusikdirektor der Stadt Hagen. Seine Programmgestaltung und die künstlerische und stilübergreifende Weiterentwicklung des philharmonischen Orchesters wurden 2014/15 vom Verband der Deutschen Musikverleger mit dessen Preis für das beste Jahresprogramm aller Orchester im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dabei wurden sowohl die außergewöhnliche Bandbreite des Repertoires gelobt, das sowohl alle Epochen der klassischen Orchestermusik wie auch Crossoverprojekte mit Bands aus dem Jazz-, Rock und Popbereich und Konzertformate mit bekannten Kabarettisten wie Jochen Malmsheimer mit einschloss.

Seit 2015 hat Florian Ludwig eine Professur für Dirigieren und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik in Detmold inne.

An der Kammeroper Rheinsberg wird Florian Ludwig im Sommer 2019 die musikalische Leitung der Produktion MARTHA übernehmen. In der Saison 2019/2020 folgen Konzertengagements beim Kaunas City Symphony Orchestra, bei der Vogtlandphilharmonie, den Bremer Philharmonikern, den Münchner Symphonikern, der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und mehrere Projekte mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.

2019-06-01

Repertoire (Oper)

Leonard Bernstein WEST SIDE STORY
Georges Bizet CARMEN
Benjamin Britten A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM
  THE RAPE OF LUCRETIA
  THE TURN OF THE SCREW
Gaetano Donizetti LUCIA DI LAMMERMOOR
Charles Gounod ROMEO UND JULIA
Engelbert Humperdinck HÄNSEL UND GRETEL
Leoš Janáček KATJA KABANOWA
Joonas Kokkosen VIIMEISET KIUSAUKSET
Erich Wolfgang Korngold DIE TOTE STADT
Ruggero Leoncavallo PAGLIACCI
Albert Lortzing ZAR UND ZIMMERMANN
Jules Massenet DON QUICHOTTE
Wolfgang Amadeus Mozart COSÌ FAN TUTTE
  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  DIE ZAUBERFLÖTE
  DON GIOVANNI
  LA FINTA GIARDINIERA
  LE NOZZE DI FIGARO
Otto Nicolai DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR
Jacques Offenbach HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
  ORPHEUS IN DER UNTERWELT
  PARISER LEBEN
Giacomo Puccini IL TABARRO
  LA BOHÈME
  TURANDOT
Gioacchino Rossini CAMBIALE DI MATRIMONIO
Bedřich Smetana DIE VERKAUFTE BRAUT
Stephen Sondheim INTO THE WOODS
Heinrich Sutermeister LE ROI BÉRENGER
Sándor Szokolay BLUTHOCHZEIT
Georg Philipp Telemann PIMPINONE oder DIE UNGLEICHE HEIRAT
Pjotr Iljitsch Tschaikowski PIQUE DAME
Giuseppe Verdi AIDA
  FALSTAFF
  IL TROVATORE
  LA FORZA DEL DESTINO
  LA TRAVIATA
  OTELLO
  RIGOLETTO
  UN BALLO IN MASCHERA
Richard Wagner LOHENGRIN
  TANNHÄUSER
Carl Maria von Weber DER FREISCHÜTZ
Kurt Weill AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY
  STREET SCENE
Alfons Karl Zwicker DER TOD UND DAS MÄDCHEN
+INFO

Jochem Hochstenbach

Vita

Generalmusikdirektor der Stadt Trier seit der Spielzeit 2018/2019

Der in Tilburg (Niederlande) geborene Dirigent Jochem Hochstenbach begann seine musikalische Laufbahn als Pianist, bevor er 1994 ein Dirigierstudium bei Uros Lajovic an der Hochschule für Musik Wien (1. Diplom cum laude) absolvierte und in internationalen Meisterkursen u. a. bei Jorma Panula, Erwin Acel und Kenneth Montgomery vertiefte. 1995 war er Assistent Claudio Abbados bei den Osterfestspielen Salzburg (Elektra), 1997 trat er sein erstes Engagement am Landestheater Linz an – zunächst als Korrepetitor und Kapellmeister, später als Assistent des GMD Dennis Russell Davies. Anschließend folgten Stationen als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Badischen Staatstheater Karlsruhe, als musikalischer Leiter der Sommer- bzw. Picknickkonzerte im Schloss Esterházy und als 1. Kapellmeister am Konzert Theater Bern.

Gastverpflichtungen führten ihn zum Bruckner Orchester Linz, zur Badischen Staatskapelle Karlsruhe, zum Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern, zum Schloss Esterházy (u.a. mit dem Radio-Symphonieorchester Wien, der Sinfonia Varsovia, der Camerata Salzburg, Slowakischen Philharmonie und dem Pannonischen Jugendsinfonieorchester), zum BBC Concert Orchestra, zum Orquesta de Cadaqués, zur Philharmonie Thüringen, zur Neubrandenburger Philharmonie, an die Deutsche Oper am Rhein, an die Theater in Lübeck, Münster, Hagen, Augsburg, Detmold, Oldenburg sowie nach Italien, Japan, Korea (Samson et Dalila mit José Cura, DVD-Produktion bei Arthaus) und Taiwan.

Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Jochem Hochstenbach Generalmusikdirektor der Stadt Trier, wo er neben mehreren Sinfoniekonzerten pro Saison auch die Neuproduktionen von DON GIOVANNI, MADAMA BUTTERFLY, DIDO AND AENEAS, LA VOIX HUMAINE, LA BOHÈME, LE NOZZE DI FIGARO und DER ROSENKAVALIER dirigiert.

2019-06-01

Ludwig van Beethoven FIDELIO
Vincenzo Bellini I CAPULETI E I MONTECCHI
Alban Berg WOZZECK
Benjamin Britten PETER GRIMES
Domenico Cimarosa DER KAPELLMEISTER
Claude Debussy PELLEAS ET MELISANDE
Gaetano Donizetti DON PASQUALE
  L'ELISIR D'AMORE
  LUCIA DI LAMMERMOOR
Friedrich von Flotow MARTHA
Charles Gounod FAUST (MARGARETHE)
  ROMEO UND JULIA
Georg Friedrich Händel ALCINA
Paul Hindemith CARDILLAC
Engelbert Humperdinck DIE KÖNIGSKINDER
  HÄNSEL UND GRETEL
Leoš Janáček JENUFA (Jeji pastorkyna)
  KATJA KABANOWA
Christian Jost DEATH KNOCKS
Ruggero Leoncavallo PAGLIACCI
Albert Lortzing DER WILDSCHÜTZ
  ZAR UND ZIMMERMANN
Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA
  L´AMICO DEL FITZ
Jules Massenet MANON
  WERTHER
Gian Carlo Menotti AMAHL AND THE NIGHT VISITORS
  THE CONSUL
Wolfgang Amadeus Mozart COSÌ FAN TUTTE
  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  DIE ZAUBERFLÖTE
  DON GIOVANNI
  LE NOZZE DI FIGARO
Carl Orff CARMINA BURANA
Sergei Prokofjew DIE LIEBE ZU DEN 3 ORANGEN
Giacomo Puccini GIANNI SCHICCHI
  IL TABARRO
  LA BOHÈME
  MADAMA BUTTERFLY
  SUOR ANGELICA
  TOSCA
  TURANDOT
Gioacchino Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Anno Schreier KEIN ORT. NIRGENDS
Bedřich Smetana DIE VERKAUFTE BRAUT
Richard Strauss ARIADNE AUF NAXOS
  DER ROSENKAVALIER
  SALOME
Igor Strawinsky THE RAKE'S PROGRESS
Giuseppe Verdi AIDA
  I MASNADIERI
  IL TROVATORE
  LA TRAVIATA
  MACBETH
  OTELLO
  RIGOLETTO
  UN BALLO IN MASCHERA
Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  DIE WALKÜRE
  PARSIFAL
Carl Maria von Weber DER FREISCHÜTZ
Kurt Weill DIE DREIGROSCHENOPER

JOHANNES BRAHMS - SYMPHONIE NR. 2

CHOREOGRAPHIE Martin Schläpfer
MUSIKALISCHE LEITUNG Jochem Hochstenbach


Serenade für Streicher C-Dur op. 48 von Peter I. Tschaikowsky

CHOREOGRAPHIE George Balanchine © The George Balanchine Trust
MUSIKALISCHE LEITUNG Jochem Hochstenbach


 

Ein Sommmernachtstraum E Dur
Bratislavskí Symfonici (Pressburger Symphoniker) Jochem Hochstenbach - Dirigent


Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2

Bratislavskí Symfonici (Pressburger Symphoniker) Jochem Hochstenbach - Dirigent


Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2

Bratislavskí Symfonici (Pressburger Symphoniker)  Jochem Hochstenbach - conductor


Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2

Bratislavskí Symfonici (Pressburger Symphoniker) Jochem Hochstenbach - conductor


Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2

Bratislavskí Symfonici (Pressburger Symphoniker) Jochem Hochstenbach - dirigent

+INFO

Thomas Dorsch

Vita

Thomas Dorsch ist seit der Spielzeit 2013/2014 Generalmusikdirektor am Theater Lüneburg

Der Dirigent und Komponist Thomas Dorsch ist nach Stationen in Hildesheim (1.Kapellmeister und Chordirektor), Wuppertal (Chordirektor),  Mainz (1.Kapellmeister), Oldenburg (Musikalischer Oberleiter) seit Beginn der Spielzeit 2013/2014 Generalmusikdirektor am Theater Lüneburg. Er dirigiert ein umfassendes, alle zentralen Werke des Musiktheaters umspannendes Repertoire, zuletzt u.a. “Kátja Kabanová” (Janácek), “Der Rosenkavalier”, “Salome” (Strauss), “Wozzeck” (Berg), “Otello” (Verdi), “The Rake’s Progress” (Stravinsky), “Parsifal” und die “Walküre” (Wagner). Die aktuellen Produktionen sind “Carmen” (Bizet), “La Bohème” (Puccini) und die von ihm im Auftrag des Schottverlages in Mainz für kleinere Theater erstellte Fassung des “Rosenkavalier”. In der kommenden Spielzeit leitet er neben der Neuproduktion “Der fliegende Holländer“ (Wagner) auch die spartenübergreifende Ballettproduktion “Orpheus und Eurydike”, mit welcher er einen besonderen Schwerpunkte seiner Arbeit mit den Lüneburger Symphonikern fortführt: historisch informierte Einstudierungen im Rahmen der “Norddeutschen Kammerakademie“.

In den letzten Spielzeiten hat Herr Dorsch zahlreiche Konzerte mit Orchesterwerken der Moderne und der klassischen Moderne geleitet (u. a. Debussys “La Mer”, “Amèrique” von Varèse, “Heldenleben”, “Alpensinfonie” und “Also sprach Zarathustra” von Strauss). Uraufführungen von Luca Lombardi (“Mare”) und Oliver Schneller fanden mit dem Oldenburgischen Staatsorchester statt. Mit der Badischen Philharmonie Pforzheim führte Thomas Dorsch die 8. Sinfonie von Philipp Glass auf. Der Norddeutsche Rundfunk hat in Sinfoniekonzerten Uraufführungen von Wolfgang-Andreas Schultz, Anton Plate und Alfred Koerppen aufgenommen (Ausstrahlung im BR).  Zusammen mit Bernd Glemser hat er das fünfte Klavierkonzert von Beethoven aufgeführt und aufgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischen Staatsorchester, der Radiophilharmonie des NDR Hannover und CPO ist eine CD-Reihe mit Werken von Felix Woyrsch im Mai 2012 begonnen worden – drei CD’s sind erschienen, weitere Produktionen sind in Vorbereitung. In Zusammenarbeit mit den Nürnberger Sinfonikern und dem Bayrischen Rundfunk entstand 2017 eine Produktion mit der Sängerin Asita Djavadi, in 2018 wurde eine Konzertserie mit Markus Engelstaedter durchgeführt.

Seit 2013 führt die Norddeutsche Kammerakademie mit Mitgliedern der Lüneburger Symphoniker unter der Leitung von Herrn Dorsch Werke des Barock, der Frühklassik und der Wiener Klassik bis hin zu Schubert und Schumann auf historischen Instrumenten in aufführungspraktischer orientierter Lesart in ganz Norddeutschland auf. Im Rahmen dieser Arbeit ist ebenfalls eine CD mit Mozarts Klavierkonzerten auf Hammerflügel mit dem Pianisten Gerrit Zitterbart in einer Kooperation mit dem NDR entstanden.

Das Engagement bei den Lüneburger Symphonikern hat sich zu einer äußerst fruchtbaren und produktiven Verbindung entwickelt. Im Rahmen der Initiative “Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland” ist sein Konzept zur strukturellen Entwicklung der Symphoniker mit einer Fördersumme von 500.000.- Euro gewürdigt worden, diese – am Gesamtetat des Orchesters gemessene – riesige Summe ermöglicht die nachhaltige und zukunftsorientierte Sicherung der Position des Orchesters im norddeutschen Raum. Das Orchester wird zudem in der nächsten Spielzeit eine Tournee in Luxemburg durchführen, im Jahr 2018 spielen die Symphoniker im großen Saal der Berliner Philharmonie. Die zentralen Werke der jetzigen und der nächsten Spielzeit sind Mahler’s dritte Symphonie, die monumentale “Turangulila“ von Olivier Messiaen, die “Symphonie fantastique” (Berlioz), der “Sacre” (Strawinsky) und das “Konzert für Orchester” (Bartok). Zentraler Bestandteil des Förderkonzeptes war insbesondere die Entwicklung und Durchführung pädagogischer Konzepte. Unter dem Oberbegriff “Edufant” entwickelte er eine didaktische Reihe, welche alle Altersstufen und sozialen Gruppen gesondert anspricht und auch die Aspekte Integration und Inklusion berücksichtigt – herausragend zu nennen sind “StadtRaumKlang” und “Orchestercamp”. Diese Reihe wurde zusätzlich durch die Aufnahme in die Shortlist des “Innovativen Orchesterpreises 2019“ mit einer erneuten Aufforderung zur Fortentwicklung des Projektes durch die Deutsche Orchester-Stiftung, vertreten durch Herrn Bausdorf gewürdigt. Ein drittes großes Förderprojekt, welches den Lüneburger Symphonikern unter Initiative von Herrn Dorsch zugesprochen wurde, ist die Aufnahme in die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Doppelpassprojektes. Das Orchester erhält für eine Produktion in Kooperation mit einer frei arbeitenden Gruppe einen Betrag von 300.000 Euro. Im Rahmen dieser Partnerschaft finden Aufführungen in Berlin (Hau), Hamburg (Elbphilharmonie) und Lüneburg (Leuphana) statt.

Mit dem “Northeast German Philharmonic Orchestra” hat Herr Dorsch im Oktober 2011 eine dreiwöchige Südostasientournee für Toyota Classics 2011, sowie im Mai 2012 eine Japantournee dirigiert. Im Frühjahr 2015 dirigierte Thomas Dorsch mehrmals Beethovens 9. Sinfonie in Japan, ihm oblag dort 2018 die Leitung der Jubiläumsaufführung zur hundertjährigen Erstaufführung der Neunten in Naruto.

Thomas Dorsch leitete in den letzten Jahren Vorstellungen und Konzerte an den Theater in Heidelberg, Schwerin, Flensburg, Pforzheim und am Nordharzer Städtebundtheater. Konzerte und Produktionen fanden mit den Nürnberger Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Bielefelder Philharmonikern, dem Braunschweiger Staatsorchester, dem Philharmonischen Orchester Lübeck, der Philharmonie Budweis, dem Göttinger Sinfonie Orchester, dem Rundfunkorchester Bratislava, dem Kammerorchester Wernigerode, der Philharmonie Bad Reichenhall und dem Orchester Musica Viva Bremen statt. Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Herr Dorsch erhielt seine Ausbildung in Hannover und Detmold in den Fächern Schulmusik, Germanistik, Komposition und Dirigieren. Seine Lehrer waren Reinhard Febel (Komposition) sowie Lutz Köhler, Karl-Heinz Bloemecke, Hans Herbert Jöris und Heinz Hennig (Dirigieren). Er absolvierte Meisterkurse u. a. bei Jorma Panula, Neeme Järvi und Esa-Pekka Salonen, als Chordirigent hospitierte er u. a. bei Nobert Balatsch in Bayreuth. Er nahm an internationalen Wettbewerben teil, so 1998 in Cadaques / Spanien, bei der „International Sibelius Conducting Competition“ in Helsinki (2000) und bei der „Pärnu David Oistrakh conducting competition“ in Estland (2000). Er war Stipendiat des „Forums Junger Deutscher Komponisten“, bekam 1994 das Förderstipendium des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und wurde 2000 Stipendiat der Stiftung der FAZ.

Thomas Dorsch hat Dirigieren und Ensembleleitung, Tonsatz, Musikwissenschaft, Arrangement, Gehörbildung, Generalbaß und Partiturspiel u. a. an der Musikhochschule in Hannover und den Universitäten in Oldenburg und Hildesheim unterrichtet. Von 2013 bis 2015 leitete Herr Dorsch die Dirigierabteilung der internationalen Hogeschool Zuyd in Maastricht.

Neben der praktisch ausübenden Tätigkeit als Musiker entstanden in den letzten Jahren Kompositionen in den unterschiedlichsten Gattungen, u. a. für die Kammerkonzerte der Oper Hannover, das Theater Lüneburg und das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen. Auftragskompositionen wurden u.a. beim IMPULS-Festival für Neue Musik in Sachsen-Anhalt uraufgeführt. Als Arrangeur ist er u.a. für die Nürnberger Symphoniker und das Staatstheater Braunschweig tätig gewesen. Produktionen für den Schottverlag Mainz, den Ravensburger Verlag, Madeleine Edition (Paris) und den Jumbo – Hörbuchverlag (Hamburg) mit eigenen Stücken und Arrangements dokumentieren diese Arbeit.

Am Oldenburgischen Staatstheater wurde in der Saison 2009 / 2010 “Peterchens Mondfahrt” für Sprecher und Orchester uraufgeführt und produziert. Zahlreiche Theater (u.a. Lübeck, Karlsruhe, Braunschweig, Heidelberg, Detmold, Ulm, Rudolstadt, Hildesheim, Kiel, Koblenz und Flensburg) haben das Stück aufgeführt. In der Spielzeit 2010/2011 wurde die „Neunte Sinfonie der Tiere“ aufgenommen und produziert. In der Spielzeit 2015/2016 wurde die szenische Produktion “Sterntaler und Rabenhexe”, 2016/2017 der abendfüllende Ballettabend “Das Buch von Blanche und Marie” von Olaf Schmidt nach dem Roman von Per Olov Enquist uraufgeführt. In der nächsten Spielzeit sind seine pädagogischen Werke an zahlreichen Theatern zu hören (u.a. Aachen, Nürnberg, Wiesbaden, Braunschweig, Bern, Bad Reichenhall, Hamburg, Wuppertal).

Ein besonderes Interesse hat Herr Dorsch für „cross-over“- Projekte. Er arrangierte und realisierte gemeinsam mit den Time Tools Studios in Hannover CD-Produktionen mit zahlreichen Jazz- und Popkünstlern.

2019-06-01

Repertoire

Ludwig van Beethoven FIDELIO
Vincenzo Bellini I CAPULETI E I MONTECCHI
Alban Berg WOZZECK
Benjamin Britten PETER GRIMES
Domenico Cimarosa DER KAPELLMEISTER
Claude Debussy PELLEAS ET MELISANDE
Gaetano Donizetti DON PASQUALE
  L’ELISIR D’AMORE
  LUCIA DI LAMMERMOOR
Friedrich von Flotow MARTHA
Charles Gounod FAUST (MARGARETHE)
  ROMEO UND JULIA
Georg Friedrich Händel ALCINA
Paul Hindemith CARDILLAC
Engelbert Humperdinck DIE KÖNIGSKINDER
  HÄNSEL UND GRETEL
Leoš Janáček JENUFA (Jeji pastorkyna)
  KATJA KABANOWA
Christian Jost DEATH KNOCKS
Ruggero Leoncavallo PAGLIACCI
Albert Lortzing DER WILDSCHÜTZ
  ZAR UND ZIMMERMANN
Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA
  L´AMICO DEL FITZ
Jules Massenet MANON
  WERTHER
Gian Carlo Menotti AMAHL AND THE NIGHT VISITORS
  THE CONSUL
Wolfgang Amadeus Mozart COSÌ FAN TUTTE
  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  DIE ZAUBERFLÖTE
  DON GIOVANNI
  LE NOZZE DI FIGARO
Carl Orff CARMINA BURANA
Sergei Prokofjew DIE LIEBE ZU DEN 3 ORANGEN
Giacomo Puccini GIANNI SCHICCHI
  IL TABARRO
  LA BOHÈME
  MADAMA BUTTERFLY
  SUOR ANGELICA
  TOSCA
  TURANDOT
Gioacchino Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Anno Schreier KEIN ORT. NIRGENDS
Bedřich Smetana DIE VERKAUFTE BRAUT
Richard Strauss ARIADNE AUF NAXOS
  DER ROSENKAVALIER
  SALOME
Igor Strawinsky THE RAKE’S PROGRESS
Giuseppe Verdi AIDA
  I MASNADIERI
  IL TROVATORE
  LA TRAVIATA
  MACBETH
  OTELLO
  RIGOLETTO
  UN BALLO IN MASCHERA
Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  DIE WALKÜRE
  PARSIFAL
Carl Maria von Weber DER FREISCHÜTZ
Kurt Weill DIE DREIGROSCHENOPER
+INFO

Enrico Delamboye

Vita

Chefdirigent am Theater Koblenz

1. Gastdirigent beim WDR Funkhausorchester ab 2018/2019

Enrico Delamboye wurde in Wiesbaden geboren und ist niederländischer Staatsbürger. Er studierte Klavier bei Joop Celis, Orchesterdirigieren bei Jan Stulen und Bratsche im Nebenfach am Conservatorium Maastricht. 1999 gab er sein Operndebüt bei den Internationalen Maifestspielen am Staatstheater Wiesbaden mit Benjamin Brittens“The Rape of Lucretia“.

Als Kapellmeister und Solorepetitor war er u.a. am Staatstheater Wiesbaden, am Staatstheater Mainz, an den Wuppertaler Bühnen und an der Oper Köln engagiert. Von 2007 bis 2014 arbeitete er ausserdem als Dozent für Orchesterdirigieren am Conservatorium Maastricht.

Gastiertätigkeiten führten ihn u.a. an die Komische Oper Berlin, das Theater Basel, an die Wiener Volksoper, das Teatro Nacional de Sao Carlos Lisboa, zum Ballett des Königlichen Dänischen Theaters Kopenhagen, das Staatstheater Braunschweig, das Staatstheater Darmstadt und an das Theater Bonn. Ausserdem war er u.a. zu Gast bei der Deutschen Radiophilharmonie, den Münchner Symphonikern, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Sinfonieorchester Basel, dem Berner Kammerorchester, dem Orchestre National de Montpellier Languedoc-Roussillon, der Philharmonie Artur Rubinstein Lodz und der Philharmonie Zuidnederland. Sein Repertoire umfasst im sinfonischen- und im Opernbereich eine grosse Bandbreite vom Barock bis zur Moderne.

Spielzeit 2009/10 wechselte er als Chefdirigent an das Theater Koblenz. Obwohl ihn auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit diesem Theater verbinden wird, endet Delamboyes Festvertrag dort auf eigenen Wunsch zum Sommer 2019 um sich vermehrt den freiberuflichen Aktivitäten zuwenden zu können.

Ebenfalls verbindet ihn mit dem WDR Funkhausorchester in Köln schon eine lange Zusammenarbeit. Zum Saisonbeginn 2018/19 wurde er dort zum 1. Gastdirigent des Orchesters ernannt.

2019-02-01

Repertoire (Oper)

Ludwig van Beethoven FIDELIO
Alban Berg WOZZECK
Leonard Bernstein WEST SIDE STORY
Georges Bizet CARMEN
Benjamin Britten THE RAPE OF LUCRETIA
Paul Burkhard FEUERWERK
Gaetano Donizetti DON PASQUALE
Nico Dostal CLIVIA
Peter Eötvös DREI SCHWESTERN (TRI SESTRI)
Umberto Giordano ANDREA CHÉNIER
Charles Gounod FAUST
Engelbert Humperdinck HÄNSEL UND GRETEL
Jacques Ibert ANGELIQUE
Leoš Janáček JENUFA
Emmerich Kálmán GRÄFIN MARIZA
Franz Lehár DIE LUSTIGE WITWE
Ruggero Leoncavallo PAGLIACCI
Frederick Loewe MY FAIR LADY
Albert Lortzing DER WILDSCHÜTZ
Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA
Jules Massenet WERTHER
  DON QUICHOTTE
  LA NAVARRAISE
Claudio Monteverdi ORFEO (ORCH: B. MADERNA)
Gian Carlo Menotti AMAHL & THE NIGHTVISITORS
Wolfgang Amadeus Mozart DON GIOVANNI
  LE NOZZE DI FIGARO
  COSI FAN TUTTE
  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  DIE ZAUBERFLÖTE
Jacques Offenbach LES CONTES D’HOFFMANN
  ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Sergej Prokofjew L’AMOUR DES TROIS ORANGES
Giacomo Puccini LA BOHÈME
  MADAMA BUTTERFLY
  TOSCA
  LA FANCIULLA DEL WEST
Gioacchino Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA
  L’ ITALIANA IN ALGERI
  LA GAZZETTA
  LA CENERENTOLA
Camille Saint-Saëns SAMSON ET DALILA
Bedřich Smetana DIE VERKAUFTE BRAUT
Johann Strauß DIE FLEDERMAUS
Giuseppe Verdi UN BALLO IN MASCHERA
  LA TRAVIATA
  LA FORZA DEL DESTINO
  MACBETH
  RIGOLETTO
Richard Wagner DAS RHEINGOLD
  TANNHÄUSER
Carl Maria von Weber DER FREISCHÜTZ
Kurt Weill AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY
Jan Müller-Wieland DER HELD DER WESTLICHEN WELT (UA)
+INFO

Roman Brogli-Sacher

Vita

Chefdirigent des Jiangsu Symphony Orchestra Nanjing Künstlerischer Leiter des Jugend Sinfonieorchesters Zürichsee

Der schweizer Dirigent Roman Brogli-Sacher begann seine Karriere als Soloposaunist des Sinfonieorchesters St. Gallen (Schweiz). Nach Stationen als Assistent, 1. Kapellmeister und stellv. GMD in Palermo, St. Gallen und Halle/Saale, war Roman Brogli-Sacher von 2001 bis 2013 Generalmusikdirektor, ab 2007 zusätzlich auch Operndirektor, am Theater Lübeck. In dieser Zeit konnte er große Erfolge erzielen: so ist die Auslastung in seiner Amtszeit von 56% auf 90% gestiegen. Ebenfalls erhielt das mehrjährig angelegte Konzept Wagner/Mann den Rudolf Stilcken-Preis 2013. [Dieser Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird für die Entwicklung einer Marke und deren Vermarktung verliehen].

Das Opernrepertoire von Roman Brogli-Sacher umfasst heute mehr als 80 Opern und bescherte ihm mehrere Einladungen der Opernhäusern von Shanghai, Stuttgart, Dublin, Palermo, Cagliari, Hannover, Weimar, St. Gallen, Halle, Lausanne, Bern sowie diverse Opern-Air Veranstaltungen.

Als erfahrener Konzertdirigent gastierte er u.a. schon mit dem Orchester A. Toscanini in Parma, den Wiener, Hamburger und Münchner Symphonikern, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre Colonne Paris, dem Orchester des Teatro Massimo Palermo, dem Orchester de la Suisse Romande, dem China National Sinfonie Orchestra Peking, den Sinfonieorchestern der Städte Rom, Porto, Sao Paulo, Taipei, Taichung, Nanjing, Hongkong, Vancouver, Cannes, Palma die Mallorca, Verona, Trieste, Berlin, Oldenburg, Jena, Gera, Neustrelitz, Würzburg, Dessau, Magdeburg u.v.m.

Im September 2010 vollendete er, äußerst erfolgreich, Wagners Opernzyklus »Der Ring des Nibelungen« am Theater Lübeck, der auch als DVD erhältlich ist. Im Herbst 2011 erhielt diese Einspielung den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2011 sowie im Oktober 2012 den „Echo Klassik“ in der Kategorie „DVD-Musikproduktion des Jahres (Oper)“. Des Weiteren entstand in Zusammenarbeit mit dem Label musicaphon eine Reihe von etwa 15 CD-Aufnahmen verschiedenster Musikepochen sowie eine Gesamtaufnahme »Cavalleria rusticana« von Pietro Mascagni.

Gastdirigate führten den Künstler in den vergangenen Jahren zu den Münchner Symphonikern, zur Norddeutschen Philharmonie Rostock, zu den Orchestern von Sao Paulo, Lübeck und Oldenburg sowie zum I Pommerigi Musicali Milano, zum Orchestra del Teatro Verona und Trieste, zum RSI Lugano (mit Radioaufnahmen) und zum Jugend Sinfonieorchester Zürichsee.

2018-09-01

+INFO

Stefan Bone

Vita

Der deutsche Dirigent Stefan Bone ist als Kapellmeister am Opernhaus der Landeshauptstadt Kiel tätig, wo er bei diversen Musiktheater- und Ballettproduktionen und am Pult des Philharmonischen Orchesters Kiel zu erleben ist. Zuvor war er seit 2015 als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung in Kiel verpflichtet und zeichnete bereits für die Einstudierung von Werken wie DIE WALKÜRE, SIEGFRIED, ARABELLA, RIGOLETTO, TURANDOT und LES HUGUENOTS verantwortlich. In der Spielzeit 2017/18 debütierte er mit Tschaikowskis SLEEPING BEAUTY beim English National Ballet und übernahm beim Festival Musik und Theater Saar im Merziger Zeltpalast die musikalische Leitung der Neuproduktion DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL. Im März 2019 debütierte er mit Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE am Opernhaus Chemnitz.

Gastdirigate führten ihn schon zum Stuttgarter Kammerorchester, zum English National Ballet Philharmonic, zum Civic Orchestra of Chicago, zum Sonderborg Philharmonic Orchestra, zur Sinfonietta Berlin, zur Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, zum Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, zur Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, zum Gstaad Festival Orchestra und zum National Youth Orchestra of Chile.      

Vor seiner Tätigkeit in Kiel war Stefan Bone Dirigent der Freiburger Orchestergesellschaft. Von 2013 bis 2016 hatte er einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Hochschule für Musik Saar inne und war als Korrepetitor am Stadttheater Freiburg tätig. Sein Klavierstudium schloss Stefan Bone bei Prof. Kristin Merscher mit einem Bachelor und Master an der Hochschule für Musik Saar ab.

Stefan Bone studierte von 2012 bis 2016 Orchesterdirigeren bei Prof. Lutz Köhler, Prof. Scott Sandmeier und Massimiliano Matesic an der Musikhochschule Freiburg. Dort stand er am Pult der Produktionen LA FINTA GIARDINIERA, LE DOCTEUR MIRACLE und LES MAMELLES DE TIRÉSIAS. Er war 2015 Finalist um den Neeme-Järvi-Dirigierpreis des Menuhin Festivals Gstaad und im selben Jahr einer von 4 Finalisten im Wettbewerb um das Sir-Georg-Solti-Fellowship des Chicago Symphony Orchestra.

Stefan Bone wird besonders gefördert von den Dirigenten Paavo Järvi, Georg Fritzsch und Leonid Grin. Ihm assistierte er 2016 in Philharmonischen Konzerten des Orquesta Sinfónica Nacional de Chile in Santiago de sowie in Buenos Aires am Teatro Colón und dem Orquesta Filarmónica de Buenos Aires. Im selben Jahr assistiere er Paavo Järvi in einer Reihe von Konzerten mit der Sinfonietta Riga und dem Estonian Festival Orchestra. Im November 2017 assistierte er Maestro Järvi außerdem bei dessen Elbphilharmonie-Debüt mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Schostakowitschs Leningrader Sinfonie. Weitere Assistenzen führten ihn zu David Zinman, Neeme Järvi, Gennady Rozhdestvensky, Jorma Panula und Roberto Paternostro.

2019-08-01

 

Repertoire

Repertoire Oper, Musical und Ballett

Auber LA MUETTE DE PORTICI
Bizet LE DOCTEUR MIRACLE
Chabrier L’ÉTOILE
Delibes
COPPELIA
Gluck ORFEO ED EURIDICE
Loewe MY FAIR LADY
Lovenskiold LA SYLPHIDE
Margoshes FAME
Mozart COSÌ FAN TUTTE
  DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
  LA FINTA GIARDINIERA
  DIE ZAUBERFLÖTE
Poulenc LES MAMELLES DE TIRÉSIAS
Prokofjew CINDERELLA
Puccini
TURANDOT
Rachmaninow
ALEKO
  FRANCESCA DA RIMINI
Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA
Tschaikowski DORNRÖSCHEN
  SCHWANENSEE
Verdi
AIDA
Webber
EVITA
Wilden MARINA, DIE KLEINE MEERJUNGFRAU
+INFO

Michael Schulz

Vita

Generalintendant am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Michael Schulz studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er war Spielleiter und Regisseur am Staatstheater Kassel, von 1997 bis 2001 Oberspielleiter am Aalto-Musiktheater in Essen, anschließend ab der Spielzeit 2002/03 sechs Jahre Operndirektor am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Für seine Inszenierung DIALOGUES DES CARMÉLITES erhielt er im Jahr 1998 als erster Regisseur den Preis für Nachwuchsregisseure der damals neu ins Leben gerufenen Götz-Friedrich-Stiftung, Berlin.

Als Gastregisseur arbeitete er u.a. an der Komischen Oper Berlin, an den Staatstheatern von Darmstadt und Kassel, am Aalto-Musiktheater, den Theatern in Bremen, Gelsenkirchen, Osnabrück, Neustrelitz, Bielefeld, Erfurt und beim Internationalen Opernfestival Miskolc, an der Kammeroper Schloss Rheinsberg und beim Festival Mecklenburg-Vorpommern. Sein Repertoire umfasst Werke wie LEAR von Aribert Reimann, MANON LESCAUT, TOSCA, LA BOHÈME und IL TRITTICO von Puccini, DER ROSENKAVALIER, SALOME und CAPRICCIO von Strauss, Gounods FAUST, DIE TOTE STADT von Korngold, ANDREA CHÉNIER von Giordano, Brittens A MIDSUMMER NIGHT´S DREAM, Gurlitts NANA, DIE FLEDERMAUS, HÄNSEL UND GRETEL, DIE ZAUBERFLÖTE, DER FREISCHÜTZ und Glucks ORFEO ED EURIDICE, Verdis DON CARLO, NABUCCO, RIGOLETTO, LA TRAVIATA und Wagners DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, PARSIFAL, TRISTAN UND ISOLDE und DER RING DES NIBELUNGEN.

Im Wagnerjahr 2013 setzte Michael Schulz bei den Osterfestspielen Salzburg unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann PARSIFAL in Szene, der im Oktober 2013 als chinesische Erstaufführung am Polytheatre in Peking aufgeführt wurde. Bei den Wagner-Wochen in Budapest inszenierte er DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG. Sowohl DER RING DES NIBELUNGEN (DER RING am Deutschen Nationaltheater Weimar) als auch PARSIFAL sind auf DVD erschienen und ausgezeichnet worden.

Jenseits seiner Arbeit als Regisseur, sieht Michael Schulz seinen künstlerischen Schwerpunkt am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, dessen Generalintendant er seit 2008 ist. Hier setzte er in den letzten Jahren Puccinis LA BOHÈME, Johann Strauss´ DIE FLEDERMAUS, Richard Strauss´ DIE FRAU OHNE SCHATTEN (eine Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel, Premiere Saison 2013/2014), Kurt Weills DIE DREIGROSCHENOPER, Arrigo Boitos MEFISTOFELE, Verdis LA TRAVIATA und RIGOLETTO, Janáceks JENUFA, Brittens A MIDSUMMER NIGHT´S DREAM und Wagners DAS RHEINGOLD in Szene. Weitere Regiearbeiten waren  Antonio Smareglias LA FALENA am Staatstheater Braunschweig, Strauss´ SALOME an der Semperoper Dresden (Eröffnungspremiere der Spielzeit 2016/2017), Wagners TRISTAN UND ISOLDE mit Catherine Foster und Torsten Kerl in Gelsenkirchen und Giordanos ANDREA CHÉNIER Staatstheater Kassel (Eröffnungspremiere der Spielzeit 2017/2018) sowie die Neuproduktion von Strauss´ ELEKTRA am Landestheater Linz (Spielzeit 2018/2019). In der Spielzeit 2019/2020 wird Michael Schulz die Regie der Neuproduktion von Giuseppe Verdis LA FORZA DEL DESTINO am Musiktheater im Revier übernehmen.

2019-06-01

2017 Richard Wagner: „Tristan und Isolde“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2016 Richard Strauss: „Salome“ Semperoper Dresden
  Antonio Smareglia: „La Falena“ Staatstheater Braunschweig
2015 Benjamin Britten: „A Midsummer Night´s Dream“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
  Giuseppe Verdi: „Rigoletto“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2014 Richard Strauss: „Die Frau ohne Schatten“ Staatstheater Kassel, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2013 Richard Wagner: „Parsifal” (Dir.: Christian Thielemann)
(Fotogalerie)
Osterfestspiele Salzburg, Nationaltheater Beijing
  Richard Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg” (Dir.: Adam Fischer) Palast der Künste Budapest, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Oper Tallin
  Dimitrij Shostakowitsch: „Lady Macbeth von Mzensk“
(Fotogalerie)
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2012 Gaetano Donnizetti: „L´elisir d´amore“ Semperoper Dresden
  Wolfgang Amadeus Mozart: „Idomeneo” Semperoper Dresden
2011 Christoph Willibald Gluck: „Iphigenie aux Tauride“ Theater Bielefeld
  Dimitrij Shostakowitsch: „Lady Macbeth von Mzensk“ Staatstheater Kassel
  Giuseppe Verdi: „La Traviata“
(Fotogalerie)
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2010 Arrigo Boito: „Mefistofele“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
  Manfred Gurlitt: „Nana“
(Fotogalerie)
Oper Erfurt
2009 Bert Brecht/Kurt Weill: „Die Dreigroschenoper“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2008 Richard Wagner: „Götterdämmerung“
(Fotogalerie)
Deutsches Nationaltheater Weimar
  Giacomo Puccini: „La Boheme“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
2007 Richard Wagner: „Siegfried“
(Fotogalerie)
Deutsches Nationaltheater Weimar
  Johann Strauß: „Die Fledermaus“ Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
  Andrew Lloyd Webber: „Jesus Christ Superstar“ Aalto Theater Essen
2006 Richard Wagner: „Das Rheingold“
(Fotogalerie)
Deutsches Nationaltheater Weimar
  Richard Wagner: „Die Walküre“
(Fotogalerie)
Deutsches Nationaltheater Weimar
  Giuseppe Verdi: „Nabucco“ Deutsches Nationaltheater Weimar
2005 Richard Strauss: „Der Rosenkavalier“ Theater Osnabrück
2004 Aribert Reimann: „Melusine“ Deutsches Nationaltheater Weimar
  Benjamin Britten: „A Midsummer Night´s Dream“ Aalto Theater Essen
  Erich Wolfgang Korngold: „Die tote Stadt” Theater Osnabrück
2003 Siegfried Matthus: „Die unendliche Geschichte“ Deutsches Nationaltheater Weimar
  Richard Strauss: „Salome“ Theater Osnabrück
  Engelbert Humperdinck: „Hänsel und Gretel“ Deutsches Nationaltheater Weimar
  Wolfgang Amadeus Mozart: „Die Zauberflöte“ Kammeroper Schloß Rheinsberg
2002 Umberto Giordano: „Andrea Chénier“ Aalto Theater Essen
  William Shakespeare: „Ein Sommernachtstraum” Deutsches Nationaltheater Weimar
  Johann Sebastian Bach: „Ich hatte viel Bekümmernis / Vergnügte Ruh“ & Benjamin Britten: „Curlew River“ Deutsches Nationaltheater Weimar
2001 Manfred Trojahn: „Was ihr wollt” Deutsches Nationaltheater Weimar
  Aribert Reimann: „Lear“ Aalto Theater Essen
  Carl Maria von Weber: „Der Freischütz“ Aalto Theater Essen
  Giuseppe Verdi: „Don Carlo“ Deutsches Nationaltheater Weimar
  Giovanni Paisiello: „Il Re Teodor in Venezia" Kammeroper Schloß Rheinsberg
2000 Giacomo Puccini: „Manon Lescaut" Komische Oper Berlin
  Charles Gounod: „Margarete” Aalto Theater Essen
  Giacomo Puccini: „Tosca” Theater Bremen
1999 Johann Strauß: „Die Fledermaus” Aalto Theater Essen
1998 Francis Poulenc: „Les Dialogues des Carmélites” Aalto Theater Essen
  Christoph Willibald Gluck: „Orfeo ed Euridice” Theater Neustrelitz Festival Mecklenburg-Vorpommern
1997 Giacomo Puccini: „Suor Angelica / Gianni Schicchi“ Staatstheater Kassel
1995 Engelbert Humperdinck: „Hänsel und Gretel“ (Singspielfassung) Staatstheater Kassel
1994 Richard Strauss: „Capriccio“ Staatstheater Kassel
  Carlo Collodi: „Pippí, das rosarote Äffchen“ Theater für Kinder Hamburg
1993 Peter Tschaikowsky/Andreas Franz: „Nussknacker und Mausekönig" Staatstheater Kassel
1992 Erik Satie: „Le Fils des Etoile“ Staatstheater Kassel
  Richard Wagner: „Parsifal, 3.Akt“ Staatstheater Kassel
1991 Henry Purcell: „Dido und Aeneas“ Forum der HfMdK Hamburg

Benjamin Britten: „A Midsummer Night´s Dream“
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen 2015


Giuseppe Verdi: „Rigoletto“
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen 2015


Richard Strauss: „Die Frau ohne Schatten“
Staatstheater Kassel, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen 2014
Operndramaturg Jürgen Otten im Gespräch mit Regisseur Michael Schulz


Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen
Deutsches Nationaltheater Weimar 2006-2008


 

+INFO

Kai Wegner

Vita

Der 1983 in Rostock geborene Bass erwarb bereits frühzeitig musikalische Kenntnisse auf der Violine, Viola und dem Klavier. Er gewann 1997 den 1.Preis bei „Jugend musiziert“. Kai besuchte sowohl die Spezialschulen für Musik in Weimar und Dresden sowie das Dresdner Kreuzgymnasium. Gesangsunterricht erhielt er bei den Professoren Nedjalka Ailakowa und Karl-Heinz Koch an der Semperoper Dresden. Noch vor seinem Gesangs-Studium 2007 an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin – bei Professorin Renate Faltin – hatte er einen Vertrag für den Festspielchor bei den Bayreuther Festspielen.

Er besuchte Meisterkurse und sammelte weitere Erfahrungen bei Shirley Close, Elio Battaglia, Dietmar Grimm, Deborah Polaski, und Julia Varady. Neben mehreren Konzerten, u.a. in der Bulgarischen Botschaft Berlin, dem Berliner Konzerthaus und dem Opernpalais „Unter den Linden“, sang er an der Hochschule den Commendatore in Mozarts DON GIOVANNI und den Sarastro im Pasticcio WARTEN AUF MOZART, unter der Regie von Vera Nemirova, darüber hinaus den Gessler und Melchthal in Rossinis Oper WILHELM TELL in der Berliner Philharmonie.

Innerhalb des Meisterkurses für Operngesang Schloss Laubach 2009 gewann er ein Stipendium und den Sponsorenpreis. Beim Internationalen Gesangswettbewerb „Klassik Mania“ in Wien errang Kai den 2. Preis sowie den Publikumspreis. Außerdem ist er zweifacher Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2010/2011 und sang dort neben zahlreichen Konzerten und Operngalas (u.a. mit dem Filmorchester Babelsberg), Arien und Szenen des Osmin, Filippo II, Wotan und Escamillo, den Baron Weps in Zellers DER VOGELHÄNDLER (Staatstheater Braunschweig) und unter den Brandenburger Symphonikern erneut den Commendatore sowie den Wassermann in Dvoraks RUSALKA.

Zwischen 2013 und 2017 war Kai Wegner Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern und sang dort u.a. Partien wie Langdraf Hermann (TANNHÄUSER), Méphisto (FAUST), Sarastro (DIE ZAUBERFLÖTE), Kuno (DER FREISCHÜTZ), Dr. Grenvil (LA TRAVIATA), Heerrufer (LOHENGRIN), Musiklehrer (ARIADNE AUF NAXOS), Samuel (UN BALLO IN MASCHERA) oder Alidoro (LA CENERENTOLA).

Gastengagements führten und führen Kai Wegner an die Staatsoper Berlin (Titelrolle in Schostakowitsch MOSKAU TSCHERJOMUSCHKI sowie DER GESTIEFELTE KATER, ASCHENPUTTEL und EISENHANS), als Eremit in Webers DER FREISCHÜTZ zum Gut Immling sowie zum Konzert Theater Bern (König Marke / TRISTAN UND ISOLDE und König Karl / FIERRABRAS).

2019-06-01

 

Repertoire

Askin EISENHANS Eisenhans
Benatzky IM WEISSEN RÖSSEL Prof. Dr. Hinzelmann
Britten PETER GRIMES Hobson
Cui DER GESTIEFELTE KATER Menschenfresser
Dvořák RUSALKA Wassermann
Gounod FAUST (MARGARETHE) Mephisto
Janácek DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN Dachs, Pfarrer
Künneke DER VETTER AUS DINGSDA Josef Kuhbrot
Monteverdi L’ORFEO Caronte, Plutone
Mozart DIE ZAUBERFLÖTE Sarastro
  DON GIOVANNI Komtur
  LE NOZZE DI FIGARO Antonio
Rossini LA CENERENTOLA Alidoro
  L’OCCASIONE FA IL LADRO Martino
  WILHELM TELL Gessler, Melchthal
Schostakowitsch CHERYOMUSHKI Drebednjov
Strauss ARIADNE AUF NAXOS Musiklehrer
  SALOME Erster Nazarener
Verdi LA TRAVIATA Il Dottore Grenvil
  UN BALLO IN MASCHERA Samuel
Wagner LOHENGRIN Heerrufer
  TANNHÄUSER Hermann
Weber DER FREISCHÜTZ Kuno
Wolf-Ferrari ASCHENPUTTEL Gesandter Hungerland
Zeller DER VOGELHÄNDLER Baron Weps
+INFO

Igor Tsarkov

Vita

Igor Tsarkov, geboren in Dnipropetrowsk/Ukraine, erhielt im Alter von 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht und begann 2003 seine Gesangsausbildung am dortigen Konservatorium sowie an der Nationalen Musikakademie „A. V. Nezhdanova“ in Odessa und besuchte einen Meisterkurs von Luciano Pavarotti.

Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, darunter der VI. International Competition for Young Singers A. Solovyanenko (2013).

Er gastierte u. a. an der Nationaloper in Odessa und am Odessa Philharmonic Theater mit Partien wie Old Gypsy (ALEKO) von S. Rachmaninoff, Ramfis und Il Re (AIDA), Timur (TURANDOT), Komtur (DON GIOVANNI) und Basilio (IL BARBIERE DI SIVIGLIA).

Von 2015 bis 2017 war Igor Tsarkov Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper (Partien hier: u.a. Yakusidé/ MADAMA BUTTERFLY, Faust/DER FEURIGE ENGEL, L’officier/DIALOGUES DES CARMÉLITES, 2. Gefangener/FIDELIO, Brabantischer Edler/LOHENGRIN und Kommissar Budd/ ALBERT HERING).

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist er Ensemblemitglied des Mainfranken Theaters Würzburg. Hier verkörpert er u.a. Partie wie Giovanni da Procida (I VESPRI SICILIANI), Don Basilio (IL BARBIERE DI SIVIGLIA), Colline (LA BOHÈME), Kalchas (DIE SCHÖNE HELENA), Alberich (GÖTTERDÄMMERUNG), Fasolt (DAS RHEINGOLD), Lorenzo (I CAPULETI E I MONTECCHI) oder Sparafucile (RIGOLETTO).

2019-06-01

 

Repertoire

Beethoven FIDELIO Zweiter Gefangener
Bellini
I CAPULETI E I MONTECCHI Lorenzo
Britten ALBERT HERRING Mr. Budd
Mozart DON GIOVANNI Der Komtur
Mussorgsky BORIS GODUNOW Nikititsch
Offenach
DIE SCHÖNE HELENA Kalchas
Poulenc LES DIALOGUES DES CARMELITES Offizier
Prokofjew OGNENNYJ ANGEL (Der feurige Engel) Faust
Puccini MADAMA BUTTERFLY Yakusidé
  LA BOHÈME Colline
  TOSCA Ein Schliesser
  TURANDOT Timur
Purcell
KING ARTHUR Genius
Rachmaninow ALEKO Ein alter Zigeuner
Rossini IL BARBIERE DI SIVIGLIA Don Basilio
  SEMIRAMIDE L’ombra di Nino
Schostakowitsch LADY MACBETH VON MZENSK Wächter
Strauss
ARIADNE AUF NAXOS Truffaldin
Verdi AIDA Ramphis
  IL TROVATORE Ein Zigeuner
  LA TRAVIATA Gärtner
  UN BALLO IN MASCHERA Un chirurgo
  RIGOLETTO Sparafucile
Wagner LOHENGRIN Brabantische Edle
  DAS RHEINGOLD Fasolt
  GÖTTERDÄMMERUNG Alberich
+INFO

Felix Rathgeber

Vita

Der Bassist Felix Rathgeber wurde 1982 in Frankfurt am Main geboren und erhielt schon früh eine musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Sein Studium absolvierte er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Martin Hummel und besuchte Meisterkurse bei Margreet Honig, Rudolf Piernay, Michael Volle und Helen Donath.

Im Bereich Oper konnte er sich bereits im Studium ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne, von Telemann bis Strawinsky, erarbeiten. Erste Opernengagements führten ihn ans Mainfrankentheater und zum Mozartfest Würzburg, an die Junge Oper Schloss Weikersheim, zu den Opernfestspielen Heidenheim und ans Theater Augsburg. Er arbeitete mit Dirigenten wie Marcus Bosch, Peter Kuhn und Axel Kober zusammen. Von 2012 bis 2014 war Felix Rathgeber Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf-Duisburg.

Von 2015 bis Ende 2017 war Felix Rathgeber Ensemblemitglied des Landestheaters Coburg und verkörperte dort u.a. Partien wie Colline (LA BOHÈME), Oroveso (NORMA), Herr Reich (DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR), Nilakantha (LAKMÉ), Kommisar/Notar (DER ROSENKAVALIER), Rocco (FIDELIO), Caretto (DIE STUMME SERENADE), Figaro (LE NOZZE DI FIGARO) und Titurel (PARSIFAL). Seit Januar 2018 ist Felix Rathgeber freischaffend tätig und gastierte bereits als Snaut in Michael Obsts SOLARIS am Saarländischen Staatstheater. Weitere Engagements beinhalten sein Debüt als Fasolt in einer Neuproduktion DAS RHEINGOLD am Landestheater Coburg sowie den Mönch in einer Neuproduktion von Giuseppe Verdis DON CARLO am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken.

Neben seiner Operntätigkeit tritt Felix Rathgeber immer wieder Oratoriensänger auf. Zu seinem solistischen Repertoire gehören fast alle gängigen Werke der Kirchenmusik, die er mit Dirigenten wie Frieder Bernius, Ralf Otto, Michael Schneider und Jörg Straube und mit Orchestern wie „La Banda“, „L‘arpa festante“, „La stagione“, sowie den Heidelberger Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern und dem „Orchestra Ensemble Kanazawa“ sang. So führten ihn Konzerte als Solist nach ganz Deutschland, Österreich, in die Schweiz, nach Italien, Spanien, China, Südafrika und Japan.

2019-06-01

Repertoire

Beethoven FIDELIO Rocco
Bellini NORMA Oroveso
Delibes LAKMÉ Nilakantha
de Falla
LA VIDA BREVE Onkel Sarvaor
Hartmann WACHSFIGURENKABINETT Rasputin/Vater
Korngold DIE STUMME SERENADE Caretto
Mozart COSÌ FAN TUTTE Don Alfonso
  DIE ZAUBERFLÖTE Sprecher , Zweiter Geharnischter, Zweiter Priester
  DON GIOVANNI Leporello
  LE NOZZE DI FIGARO Antonio, Figaro
Nicolai DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR Sir John Falstaff, Herr Reich
Poulenc LES MAMELLES DE TIRÉSIAS Der Gendarm
Puccini GIANNI SCHICCHI Simone
  TURANDOT Mandarin
  LA BOHÈME Colline
Purcell KING ARTHUR Cold Genius
Strauss SALOME Ein Kappadozier
  DER ROSENKAVALIER Kommissar, Notar
Strawinsky LE ROSSIGNOL Kammerherr
  THE RAKE’S PROGRESS Nick Shadow
Telemann DER GEDULDIGE SOKRATES Sokrates
Verdi LA TRAVIATA Marquis d’Obigny
Vollmer RIGOLETTO Der Graf von Ceprano
  GEGEN DIE WAND Dr. Schiller (Psychiater)
Wagner LOHENGRIN 4. Edler
  PARSIFAL Titurel, 2. Gralsritter
Wolf-Ferrari LE DONNE CURIOSE Arlecchino
+INFO